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Reiseinfomationen zu: Burundi, Alle Regionen

 
 

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 3,102 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 400 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 4,5 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 24,1 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 68 % (2002)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt
Landwirtschaft: ca. 33,4 % (2008)
Industrie: ca. 21 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 45,6 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft

Außenhandel
Importe: ca. 350 Mio. US$ (2008)
Exporte: ca. 79 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen: Japan, Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda,
Saudi-Arabien, Deutschland, Belgien, Frankreich, Pakistan, Indien

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
Vereinte Nationen und deren Sonderorganisationen,
Blockfreien-Bewegung und Afrikanische Union (AU),
CEPGL: Wirtschaftsgemeinschaft der Länder der Großen Seen mit Demokratischer Republik Kongo und Ruanda
OBK: Organisation zur Entwicklung des Kagera-Beckens; mit Tansania, Uganda und Ruanda
COMESA: Freihandelszone des östlichen und südlichen Afrika
CEEAC: Wirtschaftsgemeinschaft der Staaten Zentralafrikas
EAC: Ostafrikanische Gemeinschaft

Burundi ist immer noch ein Agrarstaat und gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. Aufgrund der instabilen politischen Lage befindet sich das Land kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.

Umgangsformen

Leichte Anzüge bzw. Kostüme sind angemessen für Geschäftstermine. Für Geschäftsreisen sind die Monate April bis Oktober bzw. Dezember und Januar am günstigsten.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.30 Uhr.

Kontaktadressen

Chambre de Commerce et de l’Industrie du Burundi (Industrie- und Handelskammer)
BP 313, BI-Bujumbura
Tel: 22 22 80.

Konferenzen/Tagungen

Hauptveranstalter für Konferenzen und Tagungen ist:

Intercontact
19 Rue de l’Industrie, BP 982, BI-Bujumbura
Tel: 22 66 18, 22 66 66, 22 66 71.
Internet: www.intercontactservices.com

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Es gibt keinen Inlandflugverkehr.

Bus/Pkw

Die meisten Straßen sind befestigt. Von Bujumbura führen größere Straßen Richtung Osten nach Muramvya (ehemalige Königsstadt) und südlich in Richtung Gitega. Die Straßen nach Kayanza, Ngozi und Kirundo können extrem gefährlich sein (Raubüberfälle) und sind oft während Militäreinsätzen geschlossen. Viele Hauptstraßen sind nach 16.00 Uhr geschlossen. Aufgrund der instabilen politischen Lage wird derzeit davon abgeraten, sich außerhalb von Bujumbura aufzuhalten. Während der Regenzeit sind die meisten Straßen kaum befahrbar.

Mietwagen:
in Bujumbura erhältlich, außerdem können an Tankstellen Fahrzeuge gemietet werden.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Linienbusse verkehren in und um Bujumbura und in größeren Städten. Minibusse sind oft billiger und weniger überfüllt als Sammeltaxis. Fahrer warten auf eine volle Fuhre, bevor sie abfahren. Öffentliche Verkehrsmittel außerhalb Bujumburas sollten als gefährlich angesehen werden.

Taxi:
Tanus-tanus (Lastwagentaxis) sind in der Regel überfüllt.

Fahrzeiten

von Bujumbura zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
Bus/ PKW Schiff
Gitega 1.30 -
Resha Gumonge 0.45 13.00
Nyanza Lake - 5.00
Kirundo 4.00 -
Muyinga 5.00 -
Ngozi 3.00 -

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Burundis nationale Fluggesellschaft Air Burundi (8Y) ist nicht in Europa vertreten.

Andere Fluggesellschaften, die Burundi anfliegen, sind Air France (AF), KLM (KL). Ethiopian Airlines (ET) und Kenya Airways (KQ).

Im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) fliegt Lufthansa (LH) nach Bujumbura.

Internationale Flughäfen

Bujumbura (BJM) liegt 11 km nordwestlich der Stadt. Taxis fahren zur Stadt. Flughafeneinrichtungen umfassen Bank/Wechselstube, Bar/Restaurant, Mietwagenschalter, Postamt und Duty-free-Shops.

Schiff

Fracht- und Passagierschiffverbindungen auf dem Tanganjika-See zwischen Kigoma (Tansania) und Bujumbura, wenn es die politische Lage erlaubt; außerdem von Bujumbura nach Kalemi (Demokratische Republik Kongo) und Mpulungu (Sambia). Es gibt drei verschiedene Deckklassen. Die Abfahrtszeiten werden nicht immer eingehalten.

Bus/Pkw

Akzeptable Straßen führen von der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda nach Burundi. Nach Ruanda sollte man nur als Teil eines UN-Konvoys fahren, da es immer wieder zu Überfällen kommt. Die Straßenverbindung in die Demokratische Republik Kongo kann möglicherweise ohne langfristige Vorankündigung geschlossen werden. Die Straßenverbindung von Tansania ist schlecht. Gebiete in Grenznähe können sehr gefährlich sein.

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Gespräche ins Ausland müssen vom Office National des Telecommunications (0NATEL), von Hotels oder von Telefonzentren geführt werden.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber: Telcel Burundi (Internet: www.telecel.com), SAFARISund Spacetel. Die Netzabdeckung beschränkt sich auf den Westen des Landes.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter ist CBI Network (Internet: www.cbinf.com). In Bujumbura gibt es einige Internetcafés.

Telegramme

Bei der Direction des Télécommunications in Bujumbura.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Öffnungszeiten des Hauptpostamts in Bujumbura: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

Die Haupt- und Hafenstadt Bujumbura liegt am Ufer des Tanganjika-Sees. Die Region wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Deutschland kolonialisiert und man findet noch heute Gebäude aus dieser Zeit, wie z. B. das Haus des Postmeisters. Außerdem lohnt ein Besuch der Museen, des islamischen Kulturzentrums und des ausgezeichneten Marktes. Das Living Museum, ein rekonstruiertes burundisches Dorf, gewährt Einblick in die nationale Handwerkskultur. Der See bietet eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten. Andere Sehenswürdigkeiten sind die alten Königsstädte Muramvya und Gitega (Nationalmuseum) sowie das Denkmal in der Form einer Pyramide in der Nähe von Rutana an der Quelle des Weißen Nils.
Die weltbekannten »Maîtres Tambours du Burundi« (Meistertrommler von Burundi) sind ein musikalisches Ereignis, das man nicht verpassen sollte.
Burundi hat mehrere Nationalparks und Naturreservate, u. a. den Parc National de la Kibira (Schimpansen und andere Affenarten), den Parc National de la Ruvubu (Büffel) und das Réserve Gérée de la Ruzizi (Antilopen, Nilpferde, Krokodile).

Land & Leute

Essen & Trinken

Die Auswahl ist begrenzt. Gerichte in den Hotels in Bujumbura sind teuer und recht einfach. Eine Spezialität ist gebratener Ndagara-Fisch aus dem Tanganjika-See. Es gibt gute französische, indische und griechische Restaurants in der Stadt. Außerhalb von Bujumbura und Gitega findet man kaum Restaurants.

Nachtleben

In Bujumbura gibt es Nachtklubs, Restaurants und Bars.

Einkaufstipps

Einheimisches Kunstgewerbe, besonders Korbwaren, sind zu empfehlen. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-12.00 und 15.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr.

Sport

Wassersport (Segeln, Wasserski und Angeln) in Bujumbura am Tanganjika-See. Der öffentliche Strand liegt 5 km westlich der Stadt. Im Entente-Sportklub kann man Tennis, Volleyball, Basketball und Golf spielen. Besuchern wird eine befristete Mitgliedschaft angeboten.

Sitten & Gebräuche

Die üblichen gesellschaftlichen Höflichkeitsformen gelten. Einheimische Sitten und Gebräuche sollten unbedingt respektiert werden. Die Kleidung sollte nicht zu zwanglos sein. Trinkgeld wird nicht automatisch berechnet, ca. 10% sind angemessen.

Unterkunft

Hotels

Fast alle Hotels befinden sich in Bujumbura. In den anderen Landesteilen gibt es nur wenige Unterkünfte, mit Ausnahme einiger Hotels in Gitega, Ngozi und Kirundo. Informationen erteilt das Office National du Tourisme (s. Adressen) oder NITRA, PO Box 1402, 7 Place de l\'Indépendence. (Tel: 22 23 21)

Camping

Zelten wird ungern gesehen, besonders in Stadtnähe, und ist gefährlich. Eine Erlaubnis der örtlichen Behörden sollte unbedingt eingeholt werden.

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Gelbfieber

Vorkehrungen erforderlich : 1, Zertifikat erforderlich :

Typhus & Polio

Vorkehrungen erforderlich : Ja, Zertifikat erforderlich : -

Malaria

Vorkehrungen erforderlich : 3, Zertifikat erforderlich : -

Essen & Trinken

Vorkehrungen erforderlich : 4, Zertifikat erforderlich : -

Cholera

Vorkehrungen erforderlich : 2, Zertifikat erforderlich :

Gesundheitsvorsorge

Landesweit ist mit erheblichen Engpässen bei der medizinischen Versorgung zu rechnen, da Burundi zu den medizinisch äußerst unzureichend versorgten Ländern in der Region Ostafrika gehört.

Adäquate Ausstattung der Reiseapotheke (Zollbestimmungen beachten, Begleitattest ratsam) und Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung des Rettungsrückflug-Risikos für Notfälle sind dringend empfohlen.

Hinweis

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Burundi gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist normalerweise keine Einreisebedingung. Das Risiko einer Infektion besteht,v.a. in den Provinzen Bubamza, Bujumbura, Bururi und Citiboke. In Das Infektionsrisiko ist für Touristen jedoch relativ gering. Sicherheitshalber, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Hohes Malariarisiko ganzjährig landesweit. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (85 %) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert, daher ebenfalls abkochen. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.
2014
1 Jan
Neujahr
5 Feb Tag der Einheit des Volkes
1 May Tag der Arbeit
29 May Christi Himmelfahrt
1 Jul Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Oct Gedenktag für Rwagasore
24 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
15 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2015
1 Jan
Neujahr
5 Feb Tag der Einheit des Volkes
1 May Tag der Arbeit
14 May Christi Himmelfahrt
1 Jul Unabhängigkeitstag
15 Aug Mariä Himmelfahrt
13 Oct Gedenktag für Rwagasore
21 Oct Gedentag für Präsident Ndadaye
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Burundi eingeführt werden: 1.000 Zigaretten oder 1 kg Tabak;
1 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch. Für Kameras, Laptops, Aufnahmegeräte etc. kann eine Kaution verlangt werden. Devisen und Kameras sollten deklariert werden.

Geld

Währung

1 Burundi Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: BuFr, BIF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500, 100, 50, 20 und 10 BuFr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 10, 5 und 1 BuFr.

Geldwechsel

Fremdwährungen können am Flughafen, in den Banken in Bujumbura und in großen Hotels umgetauscht werden.

Kreditkarten

Diners Club, American Express und MasterCard werden vereinzelt in größeren Hotels akzeptiert (bei Buchung erfragen). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard


Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 BuFr begrenzt. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.00-11.30 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 1690.7 BIF
1.00 CHF = 1558.06 BIF
1.00 USD = 1550.5 BIF
Wechselkurse vom 10 Januar 2016

Reisepass/Visum

Übersicht

Deutschland

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Andere EU-Länder

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Türkei

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Schweiz

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Österreich

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Auch Kinder müssen einen Impfpass mitführen.  Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Allgemein erforderlich für alle in der obigen Tabelle genannten Länder.

Transit

Transitreisende, die über gültige Papiere für die Weiterreise verfügen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 

Visaarten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

Visagebühren

Deutschland, Österreich und Schweiz
Touristen- und Geschäftsvisum:
65 € (Aufenthalt von bis zu 1 Monat, einmalige Einreise).
195 € (Aufenthalt von bis zu 3 Monaten, mehrmalige Einreise).

Antragstellung

Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antragstellung

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. (d) Unterkunftsnachweis. (e) Einladung.
(f) Touristen und Geschäftsreisende: Bestätigung des Reisebüros einer bezahlten Hin- und Rückreise.
(g) Geschäftsreisende: Schreiben der entsendenden Firma an die Botschaft mit Namen des Reisenden, Adresse der einladenden Firma in Burundi, Reisezweck und -dauer und Bestätigung der Kostenübernahme.
(h) Gebühr (bei persönlicher Antragstellung in bar, postalisch: Beleg der Überweisung). Bei postalischer Antragstellung ist ein und frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Bearbeitungszeit

Mindestens 3 Tage.

Impfungen

Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr). Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Dokumente bei der Einreise

Ein Impfausweis muss mitgeführt werden.

Allgemeines

Lage

Zentralafrika.

Fläche

27.816 qkm (10.740 qm).

Bevölkerungszahl

10.395.931 (2014).

Bevölkerungsdichte

373,7 pro qkm.

Hauptstadt

Bujumbura. Einwohner: 367.544 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1966. Verfassung von 1992. Militärputsch 1996; seit 1998 ist eine Übergangsverfassung in Kraft. Parlament (Assemblée Nationale) mit 140 Mitgliedern; Wahl alle 5 Jahre. Seit dem Militärputsch von 1996 Übergangsparlament aus Mitgliedern des Parlaments und Vertretern aller politischen und gesellschaftlichen Gruppen. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges belgisches Treuhandgebiet).

Geographie

Burundi liegt am Nordzipfel des Tanganjika-Sees, der zusammen mit der schmalen Flussebene des Ruzizi das Land im Westen begrenzt. Das Landesinnere besteht aus Hochland, das im Osten nach Tansania und zum Tal des Malagarasi hin abfällt. Die Landschaft ist hügelig und mit Eukalyptusbäumen, Bananenfeldern, Acker- und Weideland bedeckt. Im Osten geht die fruchtbare Landschaft in Savanne über.

Sprache

Amtssprachen sind Französisch und Kirundi. Kisuaheli und Englisch sind weit verbreitet.

Religion

Überwiegend römisch-katholisch (62 %); protestantische (5 %) und muslimische (10 %) Minderheiten, außerdem Naturreligionen (23 %).

Ortszeit

MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Burundi.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 1 Std. und im Sommer 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. Eurostecker.

Regierungschef

Pierre Nkurunziza, seit August 2005.

Staatsoberhaupt

Pierre Nkurunziza, seit August 2005.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Burundi

Rue de Lausanne 44, CH-1201 Genève, Switzerland Telefon: (022) 732 77 05.
Email: mission.burundi@bluewin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.30-12.30 Uhr.

Botschaft der Republik Burundi

(auch für Österreich zuständig) Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Stuttgart und Wien.
 
Telefon: (030) 234 56 70.
Email: info@burundi-embassy-berlin.com
Website: www.burundi-embassy-berlin.com
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Office National du Tourisme

Rohero 2, Avenue des Euphorbes 2, BI-Bujumbura BP 902, Burundi Telefon: 22 22 20 23.
Website: www.burundi-tourism.com

Reise- und Sicherheitsinformationen

Burundi
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 07.01.2016
Unverändert gültig seit: 23.12.2015
Aktuelle Hinweise Von Reisen nach Burundi wird dringend abgeraten. In Burundi lebenden deutschen Staatsangehörigen wird die Ausreise empfohlen. Die Sicherheitslage in Burundi ist unübersichtlich und sehr angespannt. Am 11.12.2015 haben bewaffnete Einheiten mehrere militärische Einrichtungen in Bujumbura angegriffen. Das gesamte öffentliche Leben in Bujumbura kam an diesem Tag zum Erliegen. Mit weiteren Übergriffen ist zu rechnen. In der Hauptstadt Bujumbura kommt es täglich zu gewalttätigen, politisch motivierten Auseinandersetzungen, bei denen zum Teil Kriegswaffen zum Einsatz kommen. Außerdem ist seit einigen Wochen die Gewaltkriminalität (Raubüberfälle durch schwer bewaffnete Kriminelle) stark angestiegen. Betroffen von den politisch motivierten Auseinandersetzungen sind insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, die Stadtteile Ngagara, Nyakabiga, Cibitoke, Buterere und Mutakura im Norden der Hauptstadt sowie der Bezirk Musaga, im Süden Bujumburas. In den betroffenen Stadtbezirken kommt das öffentliche Leben komplett zum Stillstand, im übrigen Bujumbura ist es erheblich beeinträchtigt. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Aufgrund der langjährigen gewaltsamen Auseinandersetzungen seit 1993 ist die Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung, trotz merklicher Verbesserungen seit 2005, hoch. Die Gewaltkriminalität und die verbreitete Straflosigkeit stellen angesichts hoher Arbeitslosigkeit und  vieler Waffen im Land zentrale Probleme dar. Der mit der aktuellen Krise einhergehende wirtschaftliche Verfall, treibt die allgemeine Armut und Aussichtslosigkeit zusätzlich weiter an. Zwar sind Ausländer davon weniger betroffen, aber auch sie werden gelegentlich Opfer von Straftaten. Polizei und Justiz entsprechen nicht europäischem Standard. Auch in der Hauptstadt Bujumbura ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Armutskriminalität, zum Teil mit Gewaltanwendung festzustellen. Die üblichen Vorsichtsregeln, z.B. Benutzung bewachter und/oder beleuchteter Parkplätze, kein zur Schau stellen von Schmuck oder Wertgegenständen, keine Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, sollten eingehalten werden. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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