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Reiseinfomationen zu: Djibouti, Alle Regionen

 
 

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 1,885 Mio. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 3.700 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 5,8 % (2008)

Arbeitslosenrate: ca. 59 % (2007)

Inflationsrate: ca. 5 % (2007)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 42 % (2007)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 3,2 % (2006)
Industrie: ca. 14,9 % (2006)
Dienstleistungen: ca. 81,9 % (2006)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Viehzucht, Transport- und Bankwesen

Außenhandel
Importe: ca. 1,555 Mrd. US$ (2006)
Exporte: ca. 340 Mio. US$ (2006)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Somalia, Jemen, Saudi-Arabien, Indien, Äthiopien, China (VR), Frankreich

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, Organisation für Afrikanische Einheit, Arabische Liga, Organisation der Islamischen Konferenz, Blockfreien-Bewegung, AKP-Staat, IGAD (Intergovernmental Authority on Development), Communauté des Etats sahéliens-sahariens, Comesa (Common Market for Eastern and Southern Africa)

Umgangsformen

Leichte Tropenanzüge bzw. Sommerkleider sind für Geschäftstermine angebracht. Französisch ist Geschäftssprache. Dolmetscher- und Übersetzerdienste stehen begrenzt zur Verfügung. Geschäftszeiten: Sa-Do 06.20-13.00 Uhr.

Kontaktadressen

Arabisch-Deutsche Vereinigung für Handel und Industrie e.V
Garnisonskirchplatz 1, D-10178 Berlin
Tel: (030) 278 90 70.
Internet: www.ghorfa.de

Österreichisch-Arabische Handelskammer
Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien
Tel: (01) 513 39 65.
Internet: www.aacc.at

Chambre Internationale de Commerce et d’Industrie de Djibouti (Industrie- und Handelskammer)
Place de Lagarde, BP 84, Djibouti
Tel: 35 10 70.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Private Charterflüge können gebucht werden.

Schiff

Es gibt Fähren von Djibouti nach Tadjoura und Obock (an der Nordostküste des Golfs von Tadjoura) (Fahrzeit 3 Std.).

Bahn

Auf der einzigen Bahnstrecke fahren täglich Züge zur Grenze nach Äthiopien (s. Reiseverkehr-International).

Bus/Pkw

Es gibt Busverbindungen von Djibouti in nahezu alle Städte landesweit. Da Busse nicht nach Fahrplan, sondern erst abfahren, wenn sie voll sind, können sich lange Wartezeiten ergeben. Eine neue Straße führt von Djibouti nach Tadjoura. Aufgrund des schlechten Straßenzustands sind geländegängige Fahrzeuge empfehlenswert. Die Asphaltstraße sollte wegen der allgemeinen Gefahr von Landminen nicht verlassen werden. Ausreichend Wasser und Benzin sollten mitgeführt werden.

Mietwagen
sind am Flughafen und in Djibouti erhältlich.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Unter Vorlage des eigenen Führerscheins erhält man einen befristeten Landesführerschein. Ein Versicherungsnachweis ist nicht nötig.

Stadtverkehr

In Djibouti verkehren Minibusse mit Einheitsfahrpreisen, die nach Bedarf halten. Taxis gibt es in Djibouti, am Flughafen sowie in Ali-Sabieh, Dikhil, Dorale und Arta. Nach Einbruch der Dunkelheit wird ein Zuschlag von 50% berechnet.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die in Djibouti ansässige Fluggesellschaft Daallo Airlines (D3) (Internet: www.daallo.com) fliegt von Paris nach Djibouti.

Weiterhin gibt es Verbindungen von Europa u.a. mit Ethiopian Airlines (ET).

Flughafengebühren

Die Ausreisegebühr ist nicht immer im Ticketpreis enthalten.

Internationale Flughäfen

Djibouti International Ambouli (JIB) liegt 5 km südlich der Stadt. Taxistand, Bars, Cafeteria, Wechselstube, Gepäckaufbewahrung und Duty-free-Shop.

Bahn

Die Djibouti-Ethiopian Railway verkehrt täglich zwischen Addis Abeba und Djibouti. Touristen und Geschäftsreisende sollten nur 1. Klasse reisen. Die Züge sind in schlechtem technischen Zustand und unzuverlässig. Wegen der gespannten politischen Situation ergeben sich Sicherheitsrisiken für Reisende.

Bus/Pkw

Es gibt Straßenverbindungen von Djibouti nach Assab (Eritrea) und nach Westen über Dikhil nach Addis Abeba (Äthiopien).

Busse
fahren nach Loyoda an der somalischen Grenze.

Der Straßenzustand ist schlecht und Reisende sollten sich des Risikos der persönlichen Sicherheit bewusst sein. Von Reisen ins benachbarte Somalia und Äthiopien wird wegend der gespannten politischen Situation abgeraten. Reisen nach Eritrea sind derzeit möglich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Es gibt Kartentelefone im Stadtzentrum von Djibouti.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist die Djibouti Telecom SA. Mobiltelefone können im Hauptpostamt gemietet werden. Mit der Schweiz besteht seit November 2004 ein Roaming-Vertrag. Es besteht auch ein AMPS- Netzwerk, aber der Sendeempfang beschränkt sich auf die Hauptstadt und nähere Umgebung.

Fax

Es gibt keine öffentlichen Anschlüsse.

Internet/E-Mail

Internetzugang steht im Hauptpostamt und in größeren Hotels zur Verfügung. Es gibt Internetcafés in Djibouti. Internetanbieter: Société des Télécommunications Internationales de Djibouti (Internet: www.intnet.dj).

Telegramme

Können zwischen 07.00-20.00 Uhr im Hauptpostamt in Djibouti aufgegeben werden. Man kann Telegramme auch vom Telegraphenamt abschicken.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Das Hauptpostamt befindet sich im Zentrum von Djibouti gegenüber vom Hauptkommissariat. Luftpost nach Europa benötigt ca. eine Woche, auf dem Seeweg drei Wochen.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

Djibouti liegt im Afar-Dreieck, einer der heißesten und abgelegensten Regionen der Welt. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert gegründet und bietet einen ausgezeichneten Markt, den Marché Central, in der Nähe der Moschee sowie einiger guter Restaurants. Sehenswert ist auch der Hafen, in dem Fischerboote und die traditionellen arabischen Segelschiffe (Dhaus) liegen, und das Aquarium Tropical de Djibouti, in dem man die Unterwasserwelt des Roten Meeres bestaunen kann. Das Aquarium ist täglich (außer während des Ramadans) von 16.00-18.30 Uhr geöffnet. Man kann Bootsausflüge zu den Inseln Maskali und Moucha im Golf von Tadjoura unternehmen. Doralé ist 11 km und Kor Ambad 14 km von der Hauptstadt entfernt, beide Orte haben herrliche Strände. Das Land besteht größtenteils aus Wüste und liegt in einem Senkgraben, der am Rand ins äthiopische Hochland übergeht. Der größte Teil des Landes liegt unter dem Meeresspiegel. Der Assal-See (100 km südwestlich der Hauptstadt) liegt 150 m unter dem Meeresspiegel in einem der tiefstgelegenen Gebiete der Welt. Wie viele andere Regionen kann er nur mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb erreicht werden. In der Nähe liegt der Lac Goubet, ein Meerwassersee, der im Volksmund den Namen »Teufelsgrube« trägt. Beide Seen sind umgeben von einer öden Mondlandschaft aus erloschenen Vulkanen und schwarzem Lavagestein. Der Abbé-See an der äthiopischen Grenze ist die Heimat Tausender Flamingos und Pelikanen. Auf dem Weg von Djibouti nach Ali-Sabieh durchquert man zwei beeindruckende Wüstenebenen, die Salzpfannen Petit Bara und Grand Bara. Der große Markt ist die Hauptattraktion von Ali-Sabieh. Im Stadtzentrum gibt es noch mehrere traditionelle Afar-Hütten. Am Nordufer des Golf von Tadjoura kann man wunderbar tauchen. Hier liegen die Hafenstädte Obock und Tadjoura. Tadjoura hat sieben Moscheen und gute Strände. Das vorgelagerte Korallenriff bietet hervorragende Tauch- und Schnorchelgründe. Unmittelbar hinter der Stadt erheben sich markante Vulkanberge von bis zu 1300 m Höhe. Der Godaberg-Nationalpark liegt im Landesinneren.

Land & Leute

Essen & Trinken

Es gibt Restaurants mit französischen, vietnamesischen, chinesischen, arabischen und einheimischen Spezialitäten wie im Ofen gebackener oder gegrillter, scharf gewürzter Fisch sowie Hammel- oder Ziegeneintopf. Alkohol wird nur an Nichtmoslems und ausgeschenkt und ist in Gebieten mit vorwiegend islamischer Bevölkerung unüblich (besonders während des Ramadan). Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit, außer in Restaurants mit Ausschanklizenz, ist verboten.

Einkaufstipps

Auf den Märkten werden einheimische Handarbeiten angeboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Sa-Do 07.30-12.00 und 16.00-19.00 Uhr.

Sport

Die Strände von Doralé und Kor Ambad, etwa 15 km von der Hauptstadt entfernt, bieten ideale Bademöglichkeiten. Im Golf von Tadjoura (besonders bei Obock und Tadjoura) findet man farbenprächtige Fisch- und Korallenarten. Tauchen, Schnorcheln und Unterwasserfotografie sind hier besonders zu empfehlen. Von September bis Mai ist das Meer besonders klar. Bergsteigen bietet sich im Vulkangebirge bei Tadjoura an. Windsurfen ist sowohl im Meer als auch auf dem Trockenen im östlichen Ende der Salzebene Petit Bara möglich. Jagen ist überall verboten.

Sitten & Gebräuche

Legere Kleidung wird akzeptiert. Einheimische islamische Sitten sollten respektiert werden. Badekleidung gehört an den Strand. Fotografieren: Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Hafenanlagen, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren. Trinkgeld: Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Es gibt einen festgesetzten Tarif, aber Besucher zahlen normalerweise mehr. 10% für Bedienung wird auf die Rechnung aufgeschlagen.

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Gelbfieber

Vorkehrungen erforderlich : 1, Zertifikat erforderlich :

Cholera

Vorkehrungen erforderlich : 2, Zertifikat erforderlich :

Typhus & Polio

Vorkehrungen erforderlich : Ja, Zertifikat erforderlich : -

Malaria

Vorkehrungen erforderlich : 3, Zertifikat erforderlich : -

Essen & Trinken

Vorkehrungen erforderlich : 4, Zertifikat erforderlich : -

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist unzureichend, Medikamente, Verbandsstoffe, medizinische Instrumente und Hilfsmittel müssen vor der Behandlung in Apotheken erworben werden. Krankenhäuser bieten in keinem Fall westlichen Standard. Ernstere Erkrankungen sollten deshalb in anderen Ländern behandelt werden.

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man nicht bereits abgelaufene Medikamente kauft und dass es sich um Produkte aus zuverlässiger Produktion handelt (US, Europa). Die Mitnahme einer Reiseapotheke ist ratsam, sie sollte unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Bei Reisen ins Landesinnere sollten ausreichende Trinkwasservorräte mitgenommen werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Hinweis

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende, die in Djibouti das Flugzeug nicht wechseln.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Vor dem Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

[3] Hohes Malariarisiko ganzjährig landesweit, auch in Städten. Für die im ganzen Land verbreitete gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum (95 %) wurde Chloroquinresistenz gemeldet.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Trinkwasser ist gechlort und relativ sauber, kann jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage wird daher abgefülltes Wasser empfohlen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Das Wasser außerhalb der größeren Städte kann verunreinigt sein und sollte vor Gebrauch sterilisiert werden. Auf Reisen ins Landesinnere wird die Mitnahme eines ausreichenden Trinkwasservorrats empfohlen.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.
2014
1 Jan
Neujahr
13 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
1 May Tag der Arbeit
27 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
27 Jun Unabhängigkeitstag
28 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
4 Oct Eid al-Adha (Opferfest)
25 Oct El am Hejir (islamisches Neujahrsfest)
25 Dec Weihnachten

2015
1 Jan
Neujahr
3 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
1 May Tag der Arbeit
16 May Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
27 Jun Unabhängigkeitstag
18 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
23 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
13 Oct El am Hejir (islamisches Neujahrsfest)
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann. Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen. Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Djibouti eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.

Einfuhrverbot

Drogen, pornographisches Material, Waffen. Es ist verboten, mehr als 1 Liter Alkohol einzuführen.

Geld

Währung

1 Djibouti Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FD, DJF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 FD; Münzen in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 20, 10 und 5 FD. Die Landeswährung ist an den US-Dollar gebunden.

Geldwechsel

Ist in den großen Hotels und Banken und autorisierten Wechselstuben in der Hauptstadt möglich, die Mitnahme von US-Dollar oder Euro in ausreichender Menge wird empfohlen. Die meisten Banken befinden sich in der Nähe der Place du 27 Juin.

Kreditkarten

Werden nur von Fluggesellschaften und einigen größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard


Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Werden im Allg. nicht angenommen, wenn sie in Fremdwährungen ausgestellt sind, es sei denn, sie sind mit dem Vermerk »Pour compte étranger« versehen.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Öffnungszeiten der Banken

Sa-Do 07.15-11.45 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 194.12 DJF
1.00 CHF = 178.66 DJF
1.00 USD = 177.8 DJF
Wechselkurse vom 10 Januar 2016

Reisepass/Visum

Übersicht

Deutschland

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Österreich

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Schweiz

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Andere EU-Länder

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Türken

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Minderjährige, die allein oder mit nur einem Elternteil reisen, benötigen eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern bzw. des anderen Elternteils in französischer Sprache. Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Allgemein erforderlich.

Anmerkung - Reisepaß/Visa

Bei der Beantragung eines Visums am Flughafen muss beachtet werden, dass dem Antrag möglicherweise nicht stattgegeben werden könnte. 

Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (Ausgenommen sind Staatsangehörige von Israel, denen die Einreise und der Transit verweigert wird.).

Visaarten

Einreise- (Visa de Séjour), Touristen- (Visa de Tourisme), Geschäfts- (Visa d\'affaires) und Transitvisa (Visa de Transit). Transitvisa werden normalerweise für 10 Tage ausgestellt. Die Visaausstellung hängt von der Nationalität des Besuchers ab.

Visagebühren

Deutschland, Österreich Visum:  60 € (für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen), 120 € (für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen). Besuchsvisum bei Einreise am Flughafen: 80 €. Transitvisum (max. 3 Tage Aufenthalt) bei Einreise am Flughafen: 50 €. Schweiz Einreisevisum: 130 CHF (für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten), 170 CHF (für einen Aufenthalt von bis zu 6 Monaten).
Besuchsvisum bei Einreise am Flughafen: 90 US$.
 
Transitvisum (max. 3 Tage Aufenthalt) bei Einreise am Flughafen: 60 US$.

Gültigkeitsdauer

Unterschiedlich. Visa werden im Normalfall für bis zu 10 Tage, in Paris für maximal 3 Monate ausgestellt. Verlängerungsmöglichkeit vor Ort beim Hauptquartier der Nationalpolizei (Antrag ist sofort nach Ankunft, unbedingt aber vor Ablauf des Visums zu stellen).

Antragstellung

Bei der zuständigen diplomatischen Vertretung.

Antragstellung

(Antragstellung beim französischen Generalkonsulat in Frankfurt)
(a) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung.
(e) Rück- oder Weiterreiseticket.
(f) Hotelbuchung oder Unterkunftsbescheinigung.
(g) Ggf. Kopie der Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(h) Kopie der letzten Gehaltsüberweisung oder Nachweis ausreichender Geldmittel.
(i) Gebühr (per Überweisung). (j) Nachweise über den Zweck der Reise. (k) alleinreisende Minderjährige: notariell beglaubigte Erlaubnis der Eltern bzw. des nicht mitreisenden Elternteils. Geschäftsvisa zusätzlich:
(l) Schreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben des Geschäftspartners in Djibouti.

Bearbeitungszeit

In der Regel 1 Arbeitstag, max. 3 Arbeitstage, in einigen Fällen bis zu 4 Wochen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Dokumente bei der Einreise

Rück- oder Weiterreiseticket.

Allgemeines

Lage

Nordostafrika, Golf von Aden.

Fläche

23.200 qkm (8.958 qm).

Bevölkerungszahl

810.179 (2014).

Bevölkerungsdichte

34,9 pro qkm.

Hauptstadt

Djibouti. Einwohner: 610.608 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1977. Verfassung von 1992. Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 65 Mitgliedern (33 Issa, 32 Afar), auf fünf Jahre gewählt. Unabhängig seit 1977 (ehemalige französische Kolonie).

Geographie

Djibouti liegt an der afrikanischen Ostküste am »Horn von Afrika« und grenzt im Südosten an Somalia, im Westen an Äthiopien, im Nordwesten an Eritrea und im Osten an den Golf von Aden. Das Land ist ein verhältnismäßig unfruchtbarer Küstenstreifen, der zwischen 20 und 90 km breit ist. Die Küste besteht aus Sandstränden, das Landesinnere überwiegend aus Halbwüste, die mit Dornbüschen, Steppe und vulkanischen Bergketten durchsetzt ist.

Sprache

Amtssprachen sind Arabisch und Französisch. Daneben werden kuschitische Sprachen der Afar und Issa gesprochen. Hotelangestellte, Taxifahrer und Geschäftsleute sprechen meist etwas Englisch.

Religion

94 % Muslime (Sunniten); römisch-katholische, protestantische und griechisch-orthodoxe Minderheiten.

Ortszeit

MEZ + 2. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Djibouti. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 2 Std. und im Sommer +1 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Abdoulkader Kamil Mohamed, seit März 2013.

Staatsoberhaupt

Ismail Omar Guelleh, seit 1999.

Kontaktadressen

Ambassade de la République Djibouti

Chemin Louis-Dunaut 19, CH-1202 Genève, Switzerland Telefon: (+41) (022) 749 10 90.
Email: mission.djibouti@djibouti.ch
Website: www.djibouti.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr. 

Honorarkonsulat von Djibouti

(ohne Visumerteilung)
 
Telefon: (+43) (01) 982 26 28 und 982 23 57.
Email: gf@starbeg.at
Öffnungszeiten: Termine nach telefonischer Vereinbarung.

Botschaft der Republik Dschibuti

(Visaerteilung auch für Österreich.) Anmerkung: Visa werden auch von den französischen Botschaften in Berlin und Wien ausgestellt (Kontaktadressen s. Frankreich).
Telefon: (030) 26 39 01 57.
Website: www.djibouti-embassy.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-14.00 Uhr.

Office National du Tourisme e d’Artisanat (ONTA)

Place du 27 Juin, DJ-Djibouti Ville, BP 1938, Djibouti Telefon: Tel: 35 37 90.
Email: infotourisme@visitdjibouti.dj
Website: www.visitdjibouti.dj

Reise- und Sicherheitsinformationen

DschibutiSicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:Stand: 20.01.2015Unverändert gültig seit: 13.01.2015Aktuelle Hinweise

Bis auf Weiteres wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in entlegene Gebiete Dschibutis eindringlich abgeraten. Für Staatsangehörige westlicher Staaten besteht ein erhöhtes Anschlags- und Entführungsrisiko.

Zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Bars und Einkaufszentren, an religiösen Stätten, beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter sowie exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten wird daher geraten. Vergnügungslokale und Restaurants im Stadtzentrum sollten ebenso wie größere Menschenansammlungen vollständig gemieden werden. Es wird empfohlen, die aktuellen Nachrichten zu verfolgen und den Anweisungen der dschibutischen Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus / Kriminalität

Im Mai 2014 kam es in Dschibuti zu einem terroristischen Anschlag auf ein auch von Ausländern besuchtes Restaurant. Dabei wurden mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt.

Durch die exponierte Lage Dschibutis am Horn von Afrika, die Entsendung eines dschibutischen Kontingents zu den Kräften der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) und die starke westliche Truppenpräsenz in Dschibuti besteht die Gefahr fortgesetzter terroristischer Anschläge sowie das Risiko gezielter krimineller Übergriffe und Entführungen. Die Drohung der somalischen al-Shabaab-Miliz mit Vergeltungsaktionen in Reaktion auf die Beteiligung des dschibutischen Militärs an der AMISOM-Mission in Somalia ist ernst zu nehmen.

In wenig bevölkerten und grenznahen Landesteilen Dschibutis (nördlich des Golfs von Tadjoura, westlich des Lac Assal, südlich an der Grenze zu Somalia/Somaliland) sind reguläre Sicherheitskräfte nur spärlich vertreten. Im Norden war in den letzten Jahren wiederholt eine bewaffnete Gruppe von aufständischen Afar aktiv.  

 Die Grenzregion zu Eritrea sollte wegen des ungelösten Grenzkonflikts gemieden werden.




Demonstrationen und Auseinandersetzungen

Es kommt im Zusammenhang mit innenpolitischen Debatten in Dschibuti-Stadt, Balbala und anderen Orten gelegentlich zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften sowie zu Festnahmen. 

Gelegentlich kommt es in Randbezirken von Dschibuti-Stadt zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Jugendbanden. 

Deutsche Staatsangehörige in Dschibuti sollten bei Bewegungen Vorsicht walten lassen. Es wird empfohlen, ggf. auftretende Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu umgehen bzw. sich sofort zurückzuziehen, falls man unerwartet auf solche trifft.

Piraterie

Wegen Piratenüberfällen wird für die Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste auf die Reisewarnung für Somalia und den Golf von Aden verwiesen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SomaliaSicherheit.html ).

Minengefahr

2004 erklärte die Regierung mehrere Minenräumprojekte für erfolgreich abgeschlossen. Dennoch sollten die Küstenstraße nach Obock und andere Pisten nicht verlassen werden.

Sonstiges

Die Sicherheitskontrollen (Personen, Gepäck, Fracht) des Internationalen Flughafens Mogadischu bei Abflug von kommerziellen Fluggesellschaften entsprechen nicht europäischen Standards. Dies birgt ein Sicherheitsrisiko für dort abfliegende Maschinen von Fluglinien, die auf ihrem Zwischenstopp in Dschibuti Passagiere nach Europa aufnehmen.



Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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