Home > Länder weltweit > Afrika



Reiseinfomationen zu: Guinea, Alle Regionen

 
 

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 10,6 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 1.100 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 4,5 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 15 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 47 % (2006)

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: ca. 23,2 % (2008)
Industrie: ca. 39,5 % (2008)
Dienstleistungen: ca. 37,3 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft, Bergbau, Bauxit und andere Bodenschätze

Außenhandel
Importe: ca. 1,388 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 1,392 Mrd. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
Frankreich, Côte d\'Ivoire, Belgien, Großbritannien, China (VR), Schweiz

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: U.a. Vereinte Nationen (1958) und Unterorganisationen (1973/1973); Blockfreienkonferenz (1961); Afrikanische Union (Gründungsmitglied der Organisation für Afrikanische Einheit 1963); AKP (Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten; 1975); CEDEAO (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975); Mano River Union (Wirtschaftsgemeinschaft der Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia; 1980); Islamische Konferenz Organisation (1987)

Umgangsformen

Gute Französischkenntnisse erforderlich. Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-16.30 Uhr, Fr 08.00-13.00 Uhr.

Kontaktadressen

Handelsabteilung der Botschaft der Republik Guinea
Jägerstraße 67/69, D-10117 Berlin
Tel: (030) 20 07 43 30.

Chambre de Commerce, d’Industrie et d’Agriculture de Guinée (Industrie- und Handelskammer)
BP 545, Conakry.
Tel: 44 44 95, 41 41 95.

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Guinée (2U) bietet einige Inlandflüge zwischen Boké, Conakry, Labé, Kankan, Kissidougou, Koundarg und Siguiri an. Die Flugpläne sind jedoch unregelmäßig.

Bahn

Derzeit gibt es keine Bahnverbindungen.

Bus/Pkw

Die Straßen sind in schlechtem Zustand und Polizeikontrollen sind sehr häufig. In der Regenzeit (Mai - Oktober) ist die Straßenbenutzung oft unmöglich. Die Straßen zwischen Conakry (über Kindia) und Kissidougou sowie zwischen Boké und Kamsar sind asphaltiert, ebenso die Straße nach Freetown (Sierra Leone). Neben der ständigen Straßensperre bei Kourya muss mit weiteren gerechnet werden.

Taxis
sind vorhanden, Fahrpreise sollten im Voraus vereinbart werden.

Busse
: Private Busgesellschaften bieten Verbindungen von Conakry zu vielen Städten. Busse sind verhältnismässig bequem und billig. Auch Buschtaxis sind ein populäres Transportmittel.

Stadtverkehr

Busse und Taxis sind in Conakry preiswert.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Guinee (2U) fliegt die Nachbarstaaten Senegal, Gambia, Sierra Leone, Monrovia, Côte d\'Ivoire, Benin, Nigeria und Kongo (Dem. Rep.) an.

Air France (AF)
fliegt fünfmal wöchentlich von Paris nach Conakry. KLM (Internet: www.klm.com) fliegt von München, Wien und Zürich über Paris nach Conakry.

Lufthansa (LH)
fliegt im Codeshare mit Brussels Airlines (SN) (Internet: www.flysn.com) von Brüssel nach Conakry. Die nationalen Fluggesellschaft fliegen von Deutschland, Österreich und der Schweiz über Dakar in Kooperation mit Air Senegal (DS) oder über Casablanca mit Royal Air Maroc (AT).

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Conakry (CKY) liegt 13 km südwestlich der Stadt. Taxis vorhanden.
Anmerkung: Ausländische Besucher sind am Flughafen besonders häufig Ziele von Trickbetrügern und Taschendieben. Wenn möglich, sollten Reisende sich von Geschäftspartnern, Reiseveranstaltern oder Bekannten abholen lassen.

Schiff

Die Schnellverbindung mit dem Luftkissenboot von Conakry nach Freetown (Sierra Leone) ist derzeit wegen des Bürgerkriegs eingestellt. Es gibt Fährverbindungen nach Mali, wenn der Wasserstand des Niger hoch genug ist.

Bus/Pkw

Straßen verbinden Conakry mit Freetown (Sierra Leone) und mit Monrovia (Liberia) sowie Bamako (Mali) mit Siguiri und Kankan. Die Straßen nach Liberia und Mali sind oft in schlechtem Zustand. Es gibt Busverbindungen von Tambacounda (Senegal) und Bamako (Mali). Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist wegen deren technischen Zustands nicht ohne Risiken.

Anmerkung
: Die Grenzgebiete zu Sierra Leone und Liberia sollten wegen andauernder Konflikte in diesen Ländern gemieden werden. Informationen über Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten erteilen die jeweiligen Botschaften und konsularischen Vertretungen.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Telefonverbindungen sind schlecht, Auslandsgespräche müssen über die Vermittlung geführt werden. Begrenzte Telefon- und Faxverbindungen gibt es normalerweise von 18.00-06.00 Uhr.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften sind Spacetel Guinee und Sotelgui.

Internet/E-Mail

Hauptanbieter: ETI (Internet: www.biasy.net/~en/philosophie.htm) und BINNTA (Internet: http://www.mirinet.net.gn).

POST- UND FERNMELDEWESEN

In der Hauptstadt gibt es Postämter.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Einleitung

Nach der Unabhängigkeitserklärung 1958 blieb Guinea lange Zeit isoliert. Erst nach dem Tod des Diktators Sekou Touré im Jahre 1984 öffnete sich das Land allmählich dem Tourismus. Dennoch ist Guinea auch heute noch eines der am wenigsten besuchten Länder Afrikas.

Urlaubsorte & Ausflüge

Guineas Reiz liegt in seiner unberührten Landschaft mit Bergen und Ebenen, Savannen und Wäldern. Die drei großen Flüsse Westafrikas – der Gambia, der Senegal und der Niger – entspringen hier. Das Fouta-Djalon-Hochland ist bekannt für seine malerischen Hügel, Täler und Wasserfälle; die Region wird hauptsächlich von den moslemischen Fula bewohnt. Im Osten liegen viele historische Städte. Im Süden befindet sich Guinée Forestière, ein mit Regenwald bewachsenes Hochland, das von nicht-islamischen Volksgruppen bewohnt wird.
Die Hauptstadt Conakry befindet sich auf der Insel Tumbo und wird durch einen 300 m langen Pier mit der Halbinsel Kaloum verbunden. Die schöne Kathedrale (1930) in der Stadtmitte ist sehenswert. Ganz besonders interessant sind die Kakimbon-Höhlen bei Ratoma, die einen bedeutenden religiösen Stellenwert haben und auch in vielen Legenden eine Rolle spielen.
Die Iles de Los, unweit der Halbinsel Kaloum, sind einen Besuch wert und leicht von Conakry aus erreichbar. Le Voile de la Mariée, ca. 150 km von Conakry in der Nähe von Kindia, ist ein malerischer Ort am Fuß eines ca. 70 m hohen Felsens, von dem der Fluss Sabende inmitten üppiger tropischer Vegetation in einen Teich hinabrauscht. In Pita, zwischen Dalaba und Labé, sollte man sich den Kinkon-Wasserfall nicht entgehen lassen, der 150 m in die Tiefe stürzt.
In Guinea gibt es keine Nationalparks; die Tierwelt kann am besten in den Savannen im Nordosten, zwischen dem Tinkisso River und der Grenze zu Mali, sowie am Fuße des Fouta-Djalon-Plateaus und in den südöstlichen Landesteilen beobachtet werden.

Land & Leute

Essen & Trinken

In den Restaurants der Hauptstadt wird westliche Küche angeboten, in den Restaurants der anderen Landesteile findet man einheimische Spezialitäten wie Jollof Rice und Fischgerichte, die stark gewürzt sein können. Als Beilage wird zumeist Reis serviert. Die Grundnahrungsmittel sind Maniok, Yamswurzel und Mais. Einheimische essen gern eine sehr scharfe Maissuppe, die in Flaschenkürbissen serviert wird.

Getränke:
In den Restaurants der größeren Hotels der Hauptstadt gibt es eine große Auswahl an alkoholischen Getränken, einschl. guter westafrikanischer Biersorten, die auch in Bars angeboten werden.

Nachtleben

Das Unterhaltungsangebot umfasst Nachtklubs und Kinos. In den Straßen trifft man oft auf singende und tanzende Gruppen, die auf traditionellen Musikinstrumenten oder selbstgemachten Gitarren spielen. Conakry ist ein lebendiges Musikzentrum, besonders schön sind die Gesänge des Kindia-Stammes.

Einkaufstipps

Auf den Märkten findet man gute Angebote. Beliebte Souvenirs sind die typisch bunten Kleidungsstücke, Holzschnitzereien, Lederläufer mit einfachen schwarzweißen Mustern, Metallschmuck, einheimische Schallplatten, Flaschenkürbisse und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr.

Sport

Im »Stadion des 28. September« in Landreah finden zahlreiche Sportveranstaltungen statt. Fußball ist die populärste Sportart. Schwimmen: Strände gibt es auf den Iles de Los vor der Küste von Conakry, die Strömung ist jedoch stark. Schwimmer sollten vorsichtig sein und auf Ratschläge der Einheimischen hören.

Sitten & Gebräuche

Obwohl die islamischen Bräuche nicht so streng eingehalten werden, sollte man Sitten und Gebräuche respektieren. Alltagskleidung ist angemessen. Straßenkriminalität ist ausgeprägt, Wertsachen sollten nicht zur Schau gestellt werden. Vor Beginn einer Konversation sollte man den Gegenüber begrüßen und sich nach seinem Wohlbefinden erkundigen.
Fotografieren: Hierfür ist eine Genehmigung vom Ministère de l’Intérieur et de la Sécurité erforderlich, die im Voraus beantragt werden muss. Öffentliche Einrichtungen wie Kasernen, Polizeistationen, Flughäfen, Seehäfen, Zoll und Feuerwehr dürfen weder gefilmt noch fotografiert werden.
Trinkgeld: 5% Bedienungsgeld ist normalerweise in der Rechnung enthalten.

Unterkunft

Hotels

In Conakry findet man einige teure Hotels mit akzeptablem Komfort, auch in Labé, Kindia und Dalaba gibt es einige Hotels. Unterkünfte sollte man lange im Voraus buchen und eine schriftliche Bestätigung verlangen.

Camping

Zelten ist nicht gestattet.

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Essen & Trinken

Vorkehrungen erforderlich : 4, Zertifikat erforderlich : -

Malaria

Vorkehrungen erforderlich : 3, Zertifikat erforderlich : -

Typhus & Polio

Vorkehrungen erforderlich : Ja, Zertifikat erforderlich : -

Cholera

Vorkehrungen erforderlich : 2, Zertifikat erforderlich :

Gelbfieber

Vorkehrungen erforderlich : 1, Zertifikat erforderlich :

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Conakry ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch. Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Betracht.

Adäquate Ausstattung der Reiseapotheke (Zollbestimmungen beachten, Begleitattest ratsam) sowie Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung des Rettungsrückflug-Risikos für Notfälle dringend empfohlen.

Aktueller Hinweis

Im Osten des Landes, im Grenzgebiet zu Côte d\'Ivoire, sind Fälle von Geldfieber aufgetreten. Eine Impfung ist in jedem Fall empfohlen.

Hinweis

[1] Guinea gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebiet. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die über 1 Jahr alt sind und die aus den von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten kommen. Ausgenommen sind Reisende, die in Guinea den Flughafen nicht verlassen.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird bei Einreise meist ein Impfnachweis gegen Gelbfieber von allen Reisenden verlangt.
Die WHO empfiehlt unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, ein geringes Risiko einer Infektion besteht jedoch, v.a. in der Provinz Conakry. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte, erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum (90 %) soll chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.

[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.
2014
1 Jan
Neujahr
13 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
21 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
28 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
2 Oct Unabhängigkeitstag
4 Oct Eid al-Adha (Opferfest)
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2015
1 Jan
Neujahr
3 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
6 Apr Ostermontag
1 May Tag der Arbeit
18 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
23 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
2 Oct Unabhängigkeitstag
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann. Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen. Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Guinea eingeführt werden:
1000 Zigaretten oder 250 Zigarren oder 1 kg Tabak;
1 geöffnete Flasche mit alkoholischem Getränk;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch. Deklarationspflicht besteht für elektronische Geräte für den persönlichen Gebrauch (Laptop, CD-/MP3-Player, Fotoapparat etc.).

Einfuhrverbot

Waffen und Drogen.

Geld

Währung

1 Guinea-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FG, GNF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 5.000, 1000, 500 und 100 FG im Umlauf. Münzen sind im Wert von 25, 10, 5 und 1 FG im Umlauf.

Geldwechsel

Hotels nehmen einige Fremdwährungen als Bezahlung an.

Kreditkarten

Kreditkarten werden nur teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard


Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein. Die Einlösegebühren sind hoch (ca. 14%). Vor allem bei kleineren Institutionen kann es beim Umtausch jedoch Probleme geben.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist auf den deklarierten Betrag, abzüglich der Umtauschbeträge, beschränkt.

Öffnungszeiten der Banken

i. Allg. Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.30-16.30 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 8387 GNF
1.00 CHF = 7720.44 GNF
1.00 USD = 7683 GNF
Wechselkurse vom 10 Januar 2016

Reisepass/Visum

Übersicht

Türkei

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Andere EU-Länder

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Schweiz

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Österreich

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Deutschland

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in französischer Spache, die so genannte "authorisation parentale", bei sich führen. Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können, benötigen kein Visum.

Visaarten

Einreisevisum für den Transit oder für touristische bzw. geschäftliche Reisen.

Visagebühren

Deutschland, Österreich

Die angegebenen Visumgebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für Deutschland oder Österreich).

Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).

Schweiz:

Die angegebenen Visumgebühren gelten für visumpflichtige Nationalitäten (ggf. mit Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz).

Touristen- und Geschäftsvisum:
60 € (einmalige Einreise, für max. 30 Tage Aufenthalt),
87 € (mehrmalige Einreise, für max. 90 Tage Aufenthalt).
(Gebühren der Botschaft in Paris.)

Antragstellung

Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antragstellung

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(d) Gebühren (in bar bei Antragstellung zu zahlen).
(e) Kopie des Hin- und Rückflugtickets oder von der Regierung in Guinea genehmigter Arbeitsvertrag oder ausreichender Geldmittel für den Erwerb eines Rückflugtickets.
(f) Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Kopie das internationalen Impfpasses). (g) adressierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung des visierten Reisepasses.

Bearbeitungszeit

Ca. 1 Woche. Express-Visa in Berlin: 2 Werktage.

Ausreichende Geldmittel

Reisende müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Meldepflicht

Ausländer, die sich länger als 3 Monate in Guinea aufhalten wollen, müssen sich bei der Direction de la Sûreté in Conakry eine "Alien Registration Card" ausstellen lassen.

Dokumente bei der Einreise

Nachweis einer Gelbfieberimpfung.

Allgemeines

Lage

Westafrika.

Fläche

245.857 qkm (94.926 qm).

Bevölkerungszahl

11.474.383 (2014).

Bevölkerungsdichte

46,7 pro qkm.

Hauptstadt

Conakry. Einwohner: 1.931.184 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1991 (III. Republik). Verfassung von 1990. Das Parlament (114 Mitglieder) wird alle 4 Jahre gewählt. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1958 (ehemalige französische Kolonie).

Geographie

Guinea liegt in Westafrika und grenzt im Nordwesten an Guinea-Bissau, im Norden an den Senegal und Mali, im Osten an Côte d\'Ivoire, im Süden an Liberia und im Südwesten an Sierra Leone. Guineas Flüsse versorgen einen Großteil Westafrikas mit Wasser. Der Niger fließt vom südlichen Hochland nach Norden durch Mali, bevor er sich wieder nach Süden wendet (durch Niger, Benin nach Nigeria). Die Küstenebene besteht aus Mangrovensümpfen, während die Fouta-Djalon-Hügel im Landesinneren mehrere Gebirgszüge und Plateaus in Westguinea bilden. Im Nordosten liegen die Sahelzone, die sich bis nach Mali erstreckt. Der Süden ist gebirgig.

Sprache

Französisch ist Amtssprache; einheimische Sprachen sind u. a. Susu, Mande und Ful.

Religion

Überwiegend Muslime (85 %); christliche Minderheiten (8 %) und Naturreligionen (7 %).

Ortszeit

MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guinea.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Mamady Youla, seit Dezember 2015.

Staatsoberhaupt

Alpha Condé, seit Dezember 2010.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Guinea

Kein Publikumsverkehr, Termine nur nach tel. Vereinbarung.
Telefon: (022) 731 65 55.
Email: mission.guinea@ties.itu.int

Botschaft der Republik Guinea

(auch für Österreich zuständig) Honorarkonsulat in München.
Telefon: (030) 20 07 43 30.
Website: www.ambaguinee.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 - 15.00 Uhr.

Office National du Tourisme

6ème Avenue de la République, GN-Conakry, BP 1275, Guinea Telefon: 30 45 51 62/63.
Website: ontguinee.free.fr

Honorarkonsulat der Republik Guinea

(ohne Visaerteilung)
Telefon: (+43) (01) 713 60 87.
Email: konsulat.guinea@schinner.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Guinea
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 10.01.2016
Unverändert gültig seit: 30.12.2015
Aktuelle Hinweise Seit dem 29.12.2015 wurde Guinea von der Weltgesundheitsorganisation WHO als ebolafrei erklärt. Der letzte Infektionsfall war Ende Oktober 2015 gemeldet worden. Da Neuerkrankungen allerdings nicht ausgeschlossen werden können, wird Reisenden dringend geraten, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen besondere Vorsicht walten zu lassen. Weitere Informationen zur Ebolainfektion sind unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin eingestellt. Die Symptome einer Malaria gleichen denen der Ebolainfektion. Ein Patient mit einer fieberhaften Erkrankung muss auch jetzt noch damit rechnen, isoliert zu werden. Eine wirksame Behandlung kann sich dadurch verzögern. Die Durchführung einer medikamentösen Malariaprophylaxe ist deshalb sehr wichtig (s.u). Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten. Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage gibt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat  zugenommen. Die Sicherheitskräfte versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird zu besonderer Vorsicht beim Besuch der folgenden Stadtteile Conakrys geraten: Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara. Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
Home > Länder weltweit > Afrika