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Reiseinfomationen zu: Tansania, Alle Regionen

 
 

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige
Den Hauptpfeiler der tansanischen Wirtschaft bildet nach wie vor eine weitgehend nicht mechanisierte Landwirtschaft. 80% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig, in der sowohl Nahrungsmittel für den Eigenbedarf als auch Exportprodukte wie Baumwolle, Kaffee, Tee, Sisal, Tabak und Cashewnüsse angebaut werden. Die Landwirtschaft hat einen Anteil von etwa 46 % (Stand: 2008) am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Jedoch sind nur 4 % des Landes für den Ackerbau nutzbar.
An zweiter Stelle steht der Dienstleistungssektor mit 37 % (2008) Anteil am BIP. Verarbeitende Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungen sowie Transport und Kommunikation erbringen den Rest. Zuckerraffinerien, Brauereien, Textilien- und Zigarettenfabriken sind die wichtigsten Bereiche der nicht sehr umfangreichen Industrie. Der Tourismus ist die Hauptquelle für Deviseneinnahmen und macht 30 % des BIP aus. Im Bergbau werden in geringem Umfang Diamanten, Gold und Edelsteine gefördert.

Wirtschaftslage
Obwohl Tansania zu den reichsten Ländern an natürlichen Ressourcen des Kontinents gehört, ist es weiterhin auch eines der ärmsten Länder der Welt. Etwa 36 % der Bevölkerung lebt, vor allem auf dem Lande, unter der Armutsgrenze von 1 US$ pro Tag. Auch bei der allgemein erwarteten, günstigen wirtschaftlichen Entwicklung reduziert das jährliche Bevölkerungswachstum von 2,6 % die Aussichten für eine baldige Verbesserung des Lebensstandards der ärmeren Schichten. Eine weitere Belastung bringen die hohen Infizierungsraten mit HIV/AIDS (vermutlich ca. 10 % der erwachsenen Bevölkerung) und die Tropenkrankheiten (z.B. Malaria) mit sich.

Die wirtschaftliche Situation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug 1998 bis 2003 durchschnittlich rund 5,2 % pro Jahr, die Inflation erreichte 2003 ihr tiefstes Niveau seit 20 Jahren, die Wechselkurse und die Reserven blieben stabil und der Export nichttraditioneller Güter (Industrie, Minen, Tourismus) nahm stark zu. Im Mai 2004 lag die Inflationsrate jedoch bei 6,3%, was vor allem auf die Verteuerung der Lebensmittel aufgrund der Dürre zurückzuführen ist. In den letzten Jahren lag das Wirtschaftswachstum bei durchschnittlich rund 6-7 % mit leicht steigender Tendenz. Die mittelfristig angestrebten 10 % werden allerdings kaum zu erreichen sein, wenn die periodisch auftretenden Energieengpässe und andere infrastrukturelle Mängel nicht nachhaltig beseitigt werden können. Aufgrund der hohen Ölpreise stieg die Inflationsrate 2006/2007 auf über 6 % an. 2008 betrug sie sogar 10,3 %.
Der Internationale Währungsfonds zählte Tansania im September 2004 zu den zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas.

Wirtschaftspolitik
Das Protokoll zur Realisierung der Zollunion der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) ist am 2. März 2004 unterzeichnet worden und am 1. Januar 2005 in Kraft getreten. Die Zollunion wird als erster Schritt zur Errichtung eines gemeinamen Marktes betrachtet. Wichtigste Ziele Tansanias sind makroökonomischer Stabilisierung und haushaltspolitische Konsolidierung.

Handelspartner
Haupthandelspartner sind Großbritannien, Japan, Deutschland, Kenia und Kongo (Brazzaville).

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Tansania ist u.a. Mitglied der African Development Bank (ADB) und der Ostafrikanischen Gemeinschaft EAC.

Umgangsformen

Einheimische Geschäftsleute erwarten die üblichen Höflichkeitsformen. Auf äußere Erscheinung wird großen Wert gelegt; Sakko und Krawatte oder Safarianzug bzw. Kleid, Kostüm oder Hosenanzug sind angemessen. Der Austausch von Visitenkarten ist üblich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-15.30.

Kontaktadressen

Tanzania Chamber of Commerce, Industry and Agriculture
(Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer)
PO Box 9713, Dar es Salaam
Tel: (022) 211 94 36/37.
Internet: www.tccia.com

Konferenzen/Tagungen

Weitere Informationen von Arusha International Conference Centre (AICC), PO Box 3081, Arusha. Tel: (027) 250 80 08. (Internet: www.aicc.co.tz)

Reiseverkehr - National

Flugzeug

Air Tanzania (TC) und zahlreiche private Fluggesellschaften wie Precision Air (PW)(Internet: www.precisionairtz.com) fliegen regelmäßig nicht nur alle größeren Städte und Urlaubsorte an. Die Flüge sind in der Regel zuverlässig, trotzdem sollte man sich vor Abflug in einem Büro der Fluggesellschaft nach eventuellen Flugplanänderungen erkundigen.
Alle Nationalparks haben Landepisten. Kleinflugzeuge zweier Chartergesellschaften fliegen die Landepisten der Städte und im Busch an.

Anmerkung (Flugzeug)

Flughafengebühren:

Keine.

Schiff

Es gibt folgende größere Seen in Tansania: Den Eyasi-See, Manyara-See, Natron-See, Nyasa-See, Tanganyika-See und den Victoria-See.
Ein Schnellboot verkehrt täglich in beide Richtungen zwischen Dar es Salaam und Sansibar (Fahrzeit 60-90 Min.). Es gibt auch eine Verbindung von Sansibar nach Pemba. Dampfer verkehren auf dem Tanganjika- und dem Victoria-See. Es gibt drei Klassen, die 1. Klasse ist bequem und selten überfüllt.
Die Dampfer des Victoria-Sees verbinden Bukoba, Mwanza und Musoma; die Fahrpläne werden nicht immer eingehalten.

Bahn

Züge der Tanzania Railways Corporation (TRC) (Internet: www.trctz.com) verkehren auf der Zentrallinie von Dar es Salaam nach Kigoma und Mwanza sowie entlang der Linien Kaliua-Mpanda, Tanga-Arusha, Dar es Salaam-Mbeya und Manyoni-Singida.
TRC fährt täglich von Dar es Salaam nach Mwanza und Kigoma; Die Zugfahrten dauern Tage, Verpflegung ist im Zug erhältlich. Tazara fährt zur sambischen Grenze.

Es gibt 3 Fahrklassen, für die Reservierung im Voraus empfehlenswert ist. Züge sind meist überfüllt, aber Bahnbeamte helfen bei der Suche nach einem Sitzplatz. Sein Gepäck sollte man in Sichtweite behalten. Kinder unter 3 Jahren reisen kostenlos, Kinder zwischen 3 und 11 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung.

Weitere Auskünfte erteilen die Tanzania Railways Corporation, PO Box 468, Dar es Salaam. Tel: (22) 211 05 99. Fax: (22) 211 65 25.

Bus/Pkw

Ein gutes, wetterfestes Straßennetz verbindet alle größeren Städte. Nebenstraßen sind oft in schlechtem Zustand und in der Regenzeit (April - Mai) nur mit Fahrzeugen mit Allradantrieb befahrbar. Nachtfahrten sollten vermieden werden, da man auf wilde Tiere, Rinder und Ziegen auf der Straße stoßen kann. Wegweiser fehlen an Kreuzungen häufig, weshalb man nach dem Weg fragen sollte. Ersatzteile sind schwer erhältlich, Benzinengpässe kommen vor.

Busse verbinden fast alle Ortschaften und sind recht preiswert, jedoch eher unzuverlässig. Minibusse (Dala Dalas) halten auch in kleineren Dörfern. Besonders während der Regenzeit werden Fahrpläne nicht immer eingehalten, und Ausfälle sind häufig.

Mietwagen: Fahrzeuge ohne Chauffeur sind teuer und selten, empfehlenswert sind Fahrzeuge mit Chauffeur. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, unter Vorlage des eigenen Führerscheins stellt die Polizei eine befristete Fahrerlaubnis aus.
Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr.

Stadtverkehr

In Dar es Salaam gibt es Busse und Minibusse; es gelten Einheitsfahrpreise. Die Busse sind oft überfüllt und unzuverlässig. In Dar es Salaam stehen Taxis vor den Hotels zur Verfügung. Sie haben festgelegte Tarife für Fahrten innerhalb der Stadt. In anderen Städten sollten die Tarife im Voraus vereinbart werden. Es sollten nur offizielle Taxis benutzt werden. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Tansanias nationale Fluggesellschaft heißt Air Tanzania (TC) (Internet: www.airtanzania.com).
Swiss International (LX) fliegt Dar es Salaam regelmäßig an.
Weitere Fluggesellschaften, die Tansania anfliegen, sind British Airways (BA), Gulf Air (GF), KLM, Emirates (EK), South African Airways (SA), Ethiopian Airways (ET) und Air India (AI).

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Dar es Salaam International Airport (DAR) liegt 15 km südwestlich der Stadt. Bank/Wechselstube (24 Std. geöffnet), Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Busse und Taxis ins Stadtzentrum (Fahrzeit 25-30 Min.).
Kilimanjaro International Airport (JRO) (Internet: www.kilimanjaroairport.co.tz) und Zanzibar Airport (ZNZ). Geschäfte, Postamt, Bar und Restaurant. Busse und Taxis fahren von Kilimanjaro nach Arusha.

Schiff

Passagier- und Frachtlinien laufen Dar es Salaam an. Die MS Sepideh verkehrt zwischen Tansania und Mombasa (Kenia).
Auf dem Tanganjika-See werden Fährverbindungen zwischen Bujumbura (Burundi) und Kigoma, in den Kongo (Dem. Rep) und zwischen Mpulungu (Sambia) und Kigoma angeboten. Auf dem Victoria-See gibt es Verbindungen nach Kenia und Uganda. Reisende von Malawi können mit der Fähre von der Nkhata Bucht in Malawi zur Mbamba Bucht in Tansania über den Nyasa-See fahren. Südlich von Mtwara verbindet ab Kilambo eine Fähre Tansania mit Mosambik.

Bahn

Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority (Tazara) (Internet: www.trctz.com) fahren zweimal wöchentlich von Dar es Salaam nach Kapiri Mposhi (Sambia), an der Grenze steigt man um. Der Zug hat einen Speisewagen. Von Kigoma und Mwanza kann man per Schiff die Reise nach Burundi, Ruanda und Uganda fortsetzen. Die Zentrallinie führt von Dar es Salaam 1.254 km bis an die Ufer des Sees Tanganyika. Dies ist eine wichtige Bahnstrecke für internationalen Verkehr nach Sambia, Burundi, Ruanda, Kongo Demokratische Republik und Uganda.

Bus/Pkw

Pkw: Gute geteerte Straßen verbinden Tansania, Sambia und Kenia. Die befestigte Great North Road führt von Lusaka (Sambia) direkt nach Dar es Salaam. Am häufigsten wird die Überlandstrecke über die kenianische Grenzstadt Namanga genutzt, die zwischen Nairobi in Kenia und Arusha in Tansania liegt. Die Straßenverbindungen zwischen Tansania (wegen fehlender Brücken über den Ruvuma), Ruanda und Mosambik sind äußerst schlecht. Reisende, die von Malawi kommen, müssen über die Songwe-Brücke, südöstlich von Mbeya, nach Tansania fahren. Reisende aus Uganda fahren über Mutukula, nordwestlich von Bukoba, nach Tansania.
Fernbus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Nairobi (Kenia) und Arusha (Tansania) und täglich fahren Busse zwischen Mombasa (Kenia) und Dar es Salaam (Tansania). Mehrmals wöchentlich fahren Busse zwischen Lilongwe (Malawi) und Dar es Salaam und zwischen Lilongwe, Mzuzu (Malawi) und Mbeya (Tansania). Es bestehen Busverbindungen zwischen Dar es Salaam und Kampala in Uganda.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Telefonzellen sind in Postämtern und größeren Städten vorhanden. In einigen ländlichen Gebieten müssen Anrufe ins Ausland bei der Vermittlung angemeldet werden.

Mobiltelefon

GSM 900 und GSM 1800. Netzbetreiber sind Vodacom Tanzania (Internet: www.vodacom.co.tz) Zanzibar Telecom und Celtel Tanzania (Internet: http://www.tz.celtel.com/en/index.html). Der Sende-/Empfangsbereich fur Mobilfunk beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte.

Internet/E-Mail

Internetanbieter sind Africa Online (Internet: www.africaonline.co.tz) und Raha (Internet: www.raha.com). In den Großstädten gibt es viele Internetcafés, auch in ländlichen Gebieten wird zunehmend Internetzugang angeboten.

Telegramme

Können im Postamt aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa ist ca. fünf Tage unterwegs.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Die Küste

Im Fischerdorf Msasani, ca. 8 km von der Hauptstadt entfernt, kann man Gräber aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Im südlich gelegenen Kilwa Kisiwani gibt es arabische und portugiesische Ruinen zu erforschen.
In der Umgebung von Dar es Salaam liegen zahlreiche Strände, besonders empfehlenswert sind Kunduchi, Mjimwena und Mbwa Maji. Das Fischerdorf Kunduchi liegt ca. 24 km nördlich der Hauptstadt. Ganz in der Nähe befinden sich Ruinen persischer Moscheen und Grabstätten. Das Bahari- und das Kunduchi Beach-Hotel liegen ca. 3 km von der Insel Mbudya entfernt. Die unbewohnte Insel gehört zu einem geschützten Korallenriff und ist ideal zum Tauchen, Schnorcheln und Angeln. Das African Vacation Village auf der Halbinsel in der Nähe von Kunduchi ist eine weitere unabhängige Hotelanlage. Die Insel Sinda (14 km vor Dar es Salaam) bietet ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Muschelsammeln.
72 km nördlich von Dar es Salaam liegt Bagamoyo. Die kleine Stadt liegt in der Nähe von Sansibar in einer wunderschönen Bucht mit herrlichen Stränden. Die Moschee und die arabischen Grabstätten gehen auf das 18. und 19. Jahrhundert zurück. 5 km südlich liegt das Dorf Kaole, dessen nahe gelegene Moschee und Säulen 800 Jahre alt sein sollen. Die zweitgrößte Hafenstadt des Landes, Tanga, ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Usambara-Bergkette und nach Moshi am Fuße des Kilimanjaro.

Dar es Salaam

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Die Hafenstadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam ist idealer Ausgangspunkt für jeden Urlaubsaufenthalt in Tansania. Vom Flughafen sind der Kilimanjaro, Dodoma (die neue Hauptstadt) und Sansibar leicht erreichbar. Man kann Wildtiere aller Art beobachten, angeln und eine Reihe von Wassersportarten ausüben. Die Strände laden zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die geschäftige Metropole hat einige Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum, das Observatorium und die Universität von Dar es Salaam sowie das Dorfmuseum mit Beispielen traditioneller Architektur und traditionellen Kunstgewerbes.

Sansibar und Mafia-Insel

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Die Insel Sansibar ist nur 20 Flugminuten von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Sansibar beherbergt einige eindrucksvolle Bauwerke - die Altstadt Stone-Town wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser der Altstadt sind aus glitzernden Korallenblöcken erbaut und zeichnen sich durch zahlreiche Balkone aus. Das ehemalige Haus des britischen Forschungsreisenden Dr. Livingstone ist einen Besuch wert. Die Anglikanische Kathedrale wurde auf den Überresten des alten Sklavenmarkts errichtet. Vor dem Palast des Sultans und dem Beit-el-Ajaib (Haus der Wunder) am Hafen gleiten heute noch malerische Dhaus vorbei. Inmitten tropischer Vegetation und duftender Gewürzplantagen stößt man auf Paläste, Festungen, Aquädukte und Badehäuser.

Anmerkung

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Auf Sansibar sollte man die islamischen Sitten und Gebräuche beachten. Weitere Informationen unter Welt des Islam (s. Anhang).
Die Insel Mafia kann in ca. 40 Flugminuten von Dar es Salaam erreicht werden. Hier gibt es eine einzigartige Unterwasserwelt. Die Mafia Island Lodge ist bei Sportanglern aus aller Welt beliebt. Motorboote und Ausrüstungen kann man mieten.

Kilimanjaro

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Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger aus aller Welt an. Alle Aufstiege müssen von einem Führer begleitet werden. Gipfelstürmer sollten ca. drei Tage einplanen und warme Kleidung mitnehmen. Es gibt drei Rasthütten in verschiedenen Höhen, in der letzten sollte man sich genügend Zeit zur Akklimatisierung lassen.

Die Nationalparks

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Die 11 Nationalparks Tansanias bedecken eine Fläche von 33.660 qkm. Zusätzlich gibt es die einmalige Ngorongoro Conservation Area, ein Schutzgebiet, in dem die Masai weiterhin ihre Rinder hüten, sowie zehn weitere Wildreservate.
Der weltbekannte Serengeti-Nationalpark umfasst eine Fläche von 14.763 qkm. Im artenreichsten Tierschutzgebiet Tansanias findet man u. a. Gnus, Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und unzählige Vogelarten. Jedes Jahr kann man die eindrucksvolle Nord-Süd-Wanderung der riesigen Herden auf der Suche nach Weideland beobachten. Beste Besuchszeit: November bis Mai.
Ngorongoro Conservation Area: Dieses Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten, dem Enaysi-See im Süden und dem Manyara-See im Osten. Im Schutzgebiet liegt auch der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (Gottesberg), der 1994 letztmals ausbrach. Das Herzstück des Parks ist der 610 m tiefe Ngorongoro-Krater, der mit seinen 20 km Durchmesser und einer Gesamtfläche von 311 qkm ein Zehntel des Schutzgebietes ausmacht. Der Krater bietet einer unvorstellbar artenreichen Tierwelt Schutz und Lebensraum. U. a. sind hier Zebras, Gnus, Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen, Giraffen und Büffel beheimatet. Der sodahaltige Magadi-See am Kratergrund lockt zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an.
Manyara-See-Nationalpark: Das Rift Valley bildet den beeindruckenden Hintergrund einer Region mit Wäldern, Savannen, Sümpfen und dem sodahaltigen See. Der Park ist vor allem die Heimat großer Elefantenherden; aber auch Büffel, Paviane, Nashörner, Impalas, Löwen, Giraffen, Leoparden, Zebras, andere Herdentiere und verschiedene Affenarten sind hier anzutreffen. In Manyara gibt es auch zahlreiche Vogelarten.
Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor ca. 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Büffel, Nashörner, Elefanten, Giraffen und Warzenschweine beobachten.
Mikumi-Nationalpark: Dieses Reservat umfasst 1300 qkm. Hier kann man Löwen, Zebras, Flusspferde, Leoparden, Geparden, Giraffen, Impalas, Gnus und Warzenschweine in freier Wildbahn sehen. Ein beliebtes Besucherziel ist der Kikaboga Hippo Pool, die Badestelle der Flusspferde. Obwohl Dezember bis März die beste Besuchszeit ist, sind Ausflüge ganzjährig möglich.
Ruaha-Nationalpark: Eines der weltweit größten Elefantenschutzgebiete (ca. 118 km von Iringa entfernt) liegt in den südlichen Hochländern an einer wetterfesten Straße. Man kann auch zahlreiche Antilopenarten beobachten. Die Landschaft der Ruaha-Schlucht ist unvergesslich. Flug- und Buslinien verbinden Iringa mit Dar es Salaam und anderen Städten. Beste Besuchszeit: Juli bis November.
Tarangire-Nationalpark: Dieser Park ist knapp 130 km von Arusha entfernt und liegt 8 km abseits der Straße, die vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo führt. Der Artenreichtum dieses Parks wird nur noch durch die Serengeti übertroffen.
Gombe-Nationalpark: In dem an den Ufern des Tanganjika-Sees in der Nähe von Kigoma gelegenen Schutzgebiet leben ca. 200 Schimpansen. Seit ca. 30 Jahren wird hier das Verhalten der Schimpansen erforscht und aufgezeichnet.
Selous-Game Reserve: Das Selous-Wildreservat im Süden des Landes ist Heimat einer der größten Elefantenherden der Erde. Löwen, Nilpferde, Krokodile und andere Tiere sind ebenfalls in großer Zahl vertreten. 1982 wurde das Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann Wandersafaris und Flussfahrten mit Führern unternehmen.
Weitere Nationalparks in Tansania sind Katavi, Kilimanjaro, Mahale Mountains, Rubondo und Udzungura Mountains. Ferner gibt es die Meeres- und Wasserschutzgebiete Kilwa Reserve, Tanga Coral Gardens, Rufigi Delta und Latham Island Reserve.

Land & Leute

Essen & Trinken

Fast alle Hotels bieten einheimische Spezialitäten aus Mais, Bohnen, Maismehl, Fisch und Fleisch an. In den großen Hotels werden auch europäische Gerichte angeboten. Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Krevetten, Tunfisch und Hai stehen ebenso auf der Speisekarte wie tropische Früchte aller Art. Tischbedienung ist üblich.

Getränke:
Kaffee und Tee sind hervorragend. Alkoholkonsum ist gestattet, und das einheimische Bier ist besonders schmackhaft. Spezialitäten sind Konyagi (einheimischer Gin) und Afrikoko, ein Likör mit Schokolade und Kokosnuss. Der süße Dodoma-Wein ist in Rot und Rosé erhältlich. In den Bars wird am Tresen bedient.

Nachtleben

In Dar es Salaam gibt es vier Nachtklubs und ein Kabarett. Kinos sind klimatisiert, ein Autokino ist auch vorhanden. In der Oyster Bay befindet sich das Little Theatre.

Einkaufstipps

Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, Schmuckwaren und Holschnitzereien. Auf »Souvenirs« wie Jagdtrophäen, Tierfelle, Elfenbein u. Ä. sollte man verzichten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht in die Bundesrepublik, die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.30-12.30 Uhr. Einige Geschäfte sind auch sonntags geöffnet.

Sport

In vielen Sportklubs, ob privat oder in Hotels, muss man vorübergehend Mitglied werden. In zahlreichen Urlaubsorten gibt es Tennis- und Basketballplätze.

Bergsteigen:
Bergtouren auf den Kilimanjaro und andere Berge setzen Erfahrung, gute Ausrüstung mit warmer Kleidung, angemessenem Schuhwerk, Handschuhen und Kopfbedeckung voraus. Man sollte bedenken, dass selbst für niedrige Gipfel Führer und Träger notwendig sind. Zahlreiche Hotels bieten Bergtouren mit Trägern und Verpflegung an, die allerdings teuer sind. Vorausbuchung wird empfohlen. Bergsteiger können eigene Ausrüstungen mitbringen und in den Parks Träger und zusätzliche Ausrüstungen mieten (z. B. warme Schlafsäcke und Bekleidung).

Wassersport:
An der Küste kann man segeln, schwimmen und angeln. Die Angelsaison dauert von September bis März.

Veranstaltungskalender

Im Sukuma- (oder Bujora-) Museum, 15 km östlich von Mwanza, werden wöchentlich die traditionellen Tänze des Wasukuma-Stammes aufgeführt, u.a. der Bugobobobo (Sukuma-Schlangentanz). Während des islamischen Festes Eid al-Fitr gibt es eine Veranstaltung in Makunduchi auf Sansibar, bei der sich Männer aus dem Süden und Norden mit Palmwedeln von Bananenpalmen geißeln, gefolgt von traditionellen Liedern, die von den Frauen der Dorfgemeinschaft gesungen werden, und einer Fest- und Tanznacht. Im Juli finden in Sansibar das Mwakakongwa Festival und das Tarnasha Festival statt.

Jun./Jul. Fest der Dhow-Länder (Kunst- und Kulturfest), Sansibar.

Weitere Informationen über Veranstaltungen erteilt das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Zur Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand. Eine einzelne Person wird mit Jambo begrüßt, worauf man ein Jambo erwidert. Gruppen begrüßt man mit Hamjambo und grüßt mit Hatujambo zurück. Traditionell isst man mit der Hand, und Gastgeber freuen sich über ein Geschenk.

Rauchen: Ein Aschenbecher ist normalerweise ein Zeichen, dass geraucht werden darf. Kinos und öffentliche Verkehrsmittel sind Nichtraucherzonen. Vor allem auf Sansibar, wo 95 % der Bevölkerung muslimisch sind, sollte auf zurückhaltende Kleidung geachtet werden.

Fotografieren:
Es ist strikt verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren. Mitunter wird eine geringe Geldsumme erwartet. Grundsätzlich immer um Erlaubnis fragen, bevor man jemanden fotografiert.

Trinkgeld
ist nicht üblich, obwohl Kellner und Träger oft ein kleines Entgelt erwarten.

Unterkunft

Hotels

Hotels aller Klassen stehen zur Verfügung. Preiswertere Hotels sind zweckmäßig, jedoch weniger komfortabel, und häufig ausgebucht. Preise sind i. Allg. recht hoch. Zwei Personen können sich meist ein Einzelzimmer teilen; dies ist jedoch nicht in Hotels der höheren Preisklassen möglich.

Camping

Campingplätze gibt es in den folgenden Parks: Arusha-Nationalpark (vier), Tarangire-Nationalpark (zwei), Manyara-See-Nationalpark (zwei), Ngorongoro Conservation Unit (zwei), Serengeti-Nationalpark (sieben), Kilimanjaro-Nationalpark (einen), Mikumi-Nationalpark (zwei) und Ruaha-Nationalpark (zwei). Einige bieten Waschgelegenheiten, Toiletten, Hütten und Feuerholz; in anderen ist die Ausstattung teilweise recht einfach. Bereits vor der Ankunft sollte man eine Erlaubnis zum Betreten sowie zum Fotografieren und Filmen beantragen und sich über Preise und Campbenutzungsordnung informieren. Schriftliche Buchungen an: Tanzania National Parks, PO Box 3134, Arusha. Tel: (027) 250 34 71, 250 19 30. (Internet: http://www.tanzaniaparks.com/)

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Essen & Trinken

Vorkehrungen erforderlich : 4, Zertifikat erforderlich : -

Malaria

Vorkehrungen erforderlich : 3, Zertifikat erforderlich : -

Typhus & Polio

Vorkehrungen erforderlich : Ja, Zertifikat erforderlich : -

Cholera

Vorkehrungen erforderlich : 2, Zertifikat erforderlich :

Gelbfieber

Vorkehrungen erforderlich : Ja/1, Zertifikat erforderlich :

Gesundheitsvorsorge

Es gibt ca. 2000 Krankenhäuser und Kliniken, einige Kirchenmissionen haben medizinische Versorgungsstationen. Außerdem gibt es Privatärzte, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Der Versorgungsstandard entspricht aber bei weitem nicht dem europäischen.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den
Temperaturen entsprechend gekühlt werden.

Aktueller Hinweis

Ein Impfnachweis für Gelbfieber wird derzeit von allen Reisenden verlangt.

Auf Sansibar steigt derzeit die Häufigkeit von Masernerkrankungen. Reisende sollten ihren Impfschutz überprüfen und ggf. auffrischen.

Hinweis

[1] Ein Impfnachweis für Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die über 1 Jahr alt sind und aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. aus den Nachbarländern) kommen. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen laut Auswärtigem Amt nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Wer vom Festlandgebiet Tansanias nach Sansibar reist, benötigt eine Impfung gegen Gelbfieber. [2] Der Nachweis einer Cholera-Impfung ist in ganz Tansania nicht erforderlich. Abweichungen der Grenzbeamten von den eigenen Impfvorschriften sind in Einzelfällen nicht auszuschließen. Der Deutschen Botschaft sind in letzter Zeit allerdings keine Schwierigkeiten bekannt geworden. Das Risiko einer Infektion ist für Touristen gering.

Cholera kommt verstärkt im Arusha, Coast, Dar es Salaam (Distrikte: Ilala, Kinondoni), Dodoma, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Rukwa, Shinyanga, Tanga und auf der Insel Sansibar vor. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ist ganzjährig, besonders aber während der Regenzeit (November bis Mai), in allen Landesteilen unter 1.800 m einschließlich der Städte erforderlich. In Regionen unterhalb der 1.800 m-Marke besteht ein geringes bzw. kein Risiko der Ansteckung. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica) soll hochgradig gegen Chloroquin und Sulfadoxin/ Pyrimethamin resistent sein. Für die Gebiete mit hohem Malariarisiko empfiehlt sich eine medikamentöse Prophylaxe. In den übrigen Gebieten reicht ein Schutz durch langärmelige Kleidung und Mückenschutzmitteln aus. In der Region Kagera wird zurzeit ein starker Anstieg von Malariafällen beobachtet.

[4] Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.
2014
1 Jan
Neujahr
12 Jan Revolutionstag
13 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
18 Apr Karfreitag
21 Apr Ostermontag
26 Apr Tag der Einheit
1 May Tag der Arbeit
7 Jul Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam)
28 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
8 Aug Nane Nane (Tag der Landwirte)
4 Oct Eid al-Adha (Opferfest)
14 Oct Nyerere-Tag
9 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten

2015
1 Jan
Neujahr
3 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
12 Jan Revolutionstag
3 Apr Karfreitag
6 Apr Ostermontag
26 Apr Tag der Einheit
1 May Tag der Arbeit
7 Jul Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam)
18 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
8 Aug Nane Nane (Tag der Landwirte)
23 Sep Eid al-Adha (Opferfest)
14 Oct Nyerere-Tag
9 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik
25 Dec Weihnachten
26 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann. Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen. Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Tansania eingeführt werden (Personen ab 18 J.): 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 Flasche alkoholische Getränke;
Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch.

Einfuhrverbot

Drogen, pornografische Erzeugnisse und Waffen. Jagdwaffen müssen deklariert werden.

Ausfuhrverbot

Ausfuhr von Tiermaterial nur unter Einhaltung des Washingtoner Artenschutzabkommens. Ein Ausfuhrverbot besteht für Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren und für andere Gegenstände aus Tiermaterial, die CITES-gelistet sind.

Ausfuhrbestimmungen

Für Holzschnitzereien müssen bei der Ausfuhr gegen eine Gebühr eine Prüfbescheinigung und eine Ausfuhrerlaubnis erworben werden.

Geld

Währung

1 Tansanischer Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: TS, TZS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 TS; Münzen in den Nennbeträgen 200, 100, 50, 20, 10 und 5 TS.

Geldwechsel

Umtausch von Bargeld – vorzugsweise US-Dollar oder Euro – bei jeder Zweigstelle der National Bank of Commerce und allen autorisierten Wechselstuben. Umtauschquittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. In den touristischen Zentren wird der US-Dollar ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen.

Kreditkarten

Diners Club, MasterCard, Eurocard und Visa werden nur in größeren Hotels, Lodges und Reisebüros akzeptiert (oft mit Gebühren). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. An den Bankautomaten der amtlich zugelassenen Banken im ganzen Land kann Bargeld auch mit Kreditkarte abgehoben werden.

Reiseschecks

Reiseschecks werden nicht empfohlen. Sie werden nur noch in wenigen Großstädten in wenigen Banken und in wenigen internationalen Hotelketten akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Wechselkurse

1.00 EUR = 2390.39 TZS
1.00 CHF = 2204.19 TZS
1.00 USD = 2193.5 TZS
Wechselkurse vom 10 Januar 2016

Reisepass/Visum

Übersicht

Türkei

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja/2, Rückflugticket erforderlich : Ja

Andere EU-Länder

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja/1/2, Rückflugticket erforderlich : Ja

Schweiz

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja/2, Rückflugticket erforderlich : Ja

Österreich

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja/2, Rückflugticket erforderlich : Ja

Deutschland

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja/2, Rückflugticket erforderlich : Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass. Türken: Eigener Reisepass. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder.


Visitor\'s Pass bei der Einreise: U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten bei Einreise einen Visitor\'s Pass für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
[1] Malta, Rumänien und Zypern.

Visum bei der Einreise
U.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können bei der Einreise ein Visum beantragen, darunter:
[2] (a) Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie alle EU-Länder; (b) Türkei.  

Visaarten

Einreisevisum, Transitvisum, Geschäftsvisum.

Visagebühren

Deutschland, Österreich, Schweiz
Die folgenden Gebühren gelten für visumpflichtige Reisende.
Einreise-/Geschäfts-/Transitvisum: 50 €.
Bei Expressausstellung: zusätzlich zu den Visumgebühren 20 €.

Visumgebühr bei der Einreise am Flughafen, Seehafen Sansibar oder an den großen Grenzübergängen: 50 US$ oder 50 € (empfohlen wird Barzahlung in US-Dollar).

Gültigkeitsdauer

Einreisevisum (einmalige Einreise): Maximal 3 Monate ab Einreisedatum.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Honorarkonsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen) maximal 1 Monat vor der Reise.
Das mehrfache Visum, Geschäftsvisum und Transitvisum werden vom Immigration Headquarters, P.O. Box 222, Ghana Av./Ohio Str in Dar es Salaam (Tel: (022) 211 86 37/40/43) vergeben.

Antragstellung

(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 1 aktuelles Passfoto (3,5 x 4,5 cm) in Farbe.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck oder Postanweisung mit Beleg).
(e) Buchungsbestätigung für Rückflugticket und Unterkunft (besonders bei Rundreisen, z.B. in Verbindung mit Kenia, sind die genauen Daten der Ein- und Ausreise sowohl vom Abreiseland als auch von Tansania wichtig).
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Geschäftsreisen zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Angaben zu Reiseanlass und Dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme. (h) Teilnahme an Messen: Schriftliche Bestätigung der Teilnahme aus Tansania. Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (Luftpolstertasche) beizufügen. Für ausländische Schecks wird zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Internationale Coupon-Response-Scheine werden nicht angenommen. Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere.
(c) Ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
(d) Gebühr in bar (US$ oder Euro).

Aufenthaltsgenehmigung

Anfragen an die Botschaft (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungszeit

Die vollständigen Unterlagen sollten ca. 3-4 Wochen, frühestens aber 6 Wochen, vor der geplanten Einreise eingereicht werden. Die Bearbeitung erfolgt so schnell wie möglich (i. d. R. 1-2 Wochen, in Berlin 2 Wochen).
Expressbearbeitung: 2 Tage (auch in Berlin weiterhin möglich).

Ausreichende Geldmittel

Alle Reisenden müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Einreise mit Haustieren

Für alle Haustiere wird ein Gesundheitszeugnis von einem behördlich berechtigten Tierarzt sowie eine Einfuhrgenehmigung des Department of Veterinary Services, P.O.Box 9152, Daressalam, benötigt.
Außerdem wird für Hunde und Katzen ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das bestätigt, dass Katzen mindestens 1 Monat und maximal 1 Jahr und Hunde mindestens 6 Monate und maximal 3 Jahre vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden sind. Alle lebenden Tiere werden bei der Einreise inspiziert und müssen in Quarantäne.

Allgemeines

Lage

Ostafrika.

Fläche

945.087 qkm (364.900 qm).

Bevölkerungszahl

49.639.138 (2014).

Bevölkerungsdichte

52,5 pro qkm.

Hauptstadt

Dodoma. Einwohner: 174.467 (Schätzung 2009).
Der Regierungssitz befindet sich noch in Dar es Salaam (Einwohner: 3.092.430, Schätzung 2009), der ehemaligen Hauptstadt.

Staatsform

Föderative Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1977, letzte Änderung 2000. Einkammerparlament mit 274 Mitgliedern. Darunter sind 232 auf fünf Jahre gewählte Mitglieder. Das Staatsoberhaupt wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Unabhängig seit 1964 (Inkrafttreten der Union), ehemaliges britisches Protektorat.

Geographie

Tansania liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Das tansanische Festland besteht aus der 16-64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213-1067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden, das sich bis nach Sambia und zum Nyassa-See erstreckt. Savanne und Buschland bedecken den Großteil des Landes, Halbwüsten und fruchtbare Küstenebenen machen die verbleibende Landschaft aus. Die Binnengewässer umfassen eine Fläche von über 53.000 qkm, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch. Die Inseln Sansibar und Pemba, ca. 45 km vor der Nordostküste, gehören zum Hoheitsgebiet.

Sprache

Kisuaheli und Englisch sind Amtssprachen. Arabisch und verschiedene regionale Sprachen.

Religion

Muslime (35 %), Christen (30 %), Anhänger von Naturreligionen (35 %) und hinduistische Minderheit. Sansibar ist zu fast 100 % muslimisch.

Ortszeit

MEZ + 2.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Tansania.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.

Netzspannung

230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Regierungschef

Mizengo Pinda, seit Februar 2008.

Staatsoberhaupt

John Magufuli, seit November 2015.

Kontaktadressen

Botschaft der Vereinigten Republik Tansania

(auch für Österreich und die Schweiz zuständig) Honorarkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 88 16 87 98).
Telefon: (030) 303 08 00.
Website: www.tanzania-gov.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr. Konsularabt.: 10.00-13.00 Uhr.

Tanzania Tourist Board

Utalii House, LaibonRoad/Ali Hassan Mwinyi Road/ near French Embassy, TZ-Dar es Salaam, PO Box 2485, Tanzania Telefon: (022) 266 48 73.
Website: www.tanzaniatouristboard.com

Reise- und Sicherheitsinformationen

Tansania
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 18.12.2015
Unverändert gültig seit: 08.12.2015
Aktuelle Hinweise Wegen der politisch besonders angespannten Lage auf dem Sansibar-Archipel, in Folge der Annullierung der dortigen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, wird Reisenden empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Wie bereits vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 25.10.2015 kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass in den Städten auch Auswirkungen auf die Reisemöglichkeiten, den Flug-, Bahn- und Busverkehr sowie den allgemeinen Straßenverkehr eintreten könnten. Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma, Anfang 2015, sind seit August 2015 einzelne Fälle auch in Slums von Daressalam bekannt geworden. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen sind eingeleitet und Quarantäne-Stationen eingerichtet worden. Bei Einhaltung der unter „Medizinische Hinweise" empfohlenen Hygienemaßnahmen,   besteht für Touristen kein Risiko. Landesspezifische Sicherheitshinweise Alle Reisenden haben die Möglichkeit sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav) anzumelden. Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt. Insbesondere Reisenden, die nicht Teil einer Pauschalreisegruppe sind, wird geraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Allgemeine Lage  Die letzten Zwischenfälle mit einem möglicherweise terroristischen Hintergrund ereigneten sich 2014. Im April 2014 explodierte in einer belebten Bar in Arusha ein Sprengkörper  und verletzte 17 Menschen. Im Juni 2014 kam es in Stonetown / Sansibar zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem ein Mensch getötet und neun weitere verletzt wurden. Auf ein indisches Restaurant  in Arusha wurde im Juli 2014 ein Anschlag mit einer Handgranate verübt. Es gab mehrere Verletzte. Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten. Dies gilt insbesondere an nationalen und islamischen Feiertagen sowie während und nach den Freitagsgebeten. Trotz Bemühungen von interreligiösen Initiativen sind die Beziehungen zwischen den Religionsgruppen auf der dem Festland Tansanias vorgelagerten Inselgruppe Sansibar angespannt. Dort kam es seit Mai 2012 in Stone Town / Sansibar-Stadt wiederholt zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Geistliche Würdenträger wurden wiederholt angegriffen; im Februar 2013 gab es gewaltsame Übergriffe und Brandanschläge auf christliche Einrichtungen. Es wird auch deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch religiöser Stätten, geraten. Piraterie auf hoher See Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mschoa.org dringend empfohlen. Terrorismus In der Region sind Attentate nicht auszuschließen. Kriminalität Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen Taxifahrern angesprochen und ihnen Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, mit ihrer Bankkarte Geld vom Automaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen. Es wird ausdrücklich davon abgeraten, Angebote von Mitfahrgelegenheiten oder Hilfe beim Abheben von Geld oder Banktransfers von Fremden anzunehmen. Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten. Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden. Bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten, sollte auf hinreichend vorhandene Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden. Sicherheitsrelevante Zwischenfälle in Nationalparks und in ihrer unmittelbaren Umgebung sind selten; allerdings kam es im Juni 2012 bei Ikoma (nordöstlicher Eingang zum Nationalpark Serengeti) zu einem bewaffneten Raubüberfall mit Todesfolge. Auch in anderen Landesteilen kommt es vereinzelt zu bewaffneten Raubüberfällen auf Hotels.   Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html
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