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Reiseinfomationen zu: Togo, Alle Regionen

 
 

Wirtschaftsprofil

Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt:
ca. 5,118 Mrd. US$ (2008)
pro Kopf: ca. 900 US$ (2008)

Wachstumsrate: ca. 1,1 % (2008)

Arbeitslosenrate: k.A.

Inflationsrate: ca. 8,7 % (2008)

Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.

Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt:
Landwirtschaft: 40 % (2008)
Industrie: 25 % (2008)
Dienstleistungen: 35 % (2008)

Wichtige Wirtschaftszweige:
Landwirtschaft (Kakao, Kaffee, Baumwolle, Kopra, Erdnüssen, Maniok, Reis, Hirse und Mais), Phosphaterze

Außenhandel
Importe: ca. 1,549 Mrd. US$ (2008)
Exporte: ca. 782 Mio. US$ (2008)

Wichtige Handelsbeziehungen:
China, Burkina Faso, Ghana, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Benin, Thailand, Brasilien

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
VN und VN-Sonderorganisationen, Afrikanische Union und deren Sonderorganisationen, COMESA Gemeinsamer Markt für das südliche und östliche Afrika), EU-AKP assoziiert (Vertrag von Cotonou), Conseil d\'Entente, CEDEAO/ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten), UEMOA (Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion).

Umgangsformen

Abgesehen von formellen Geschäftstreffen und gesellschaftlichen Anlässen ist Tropenkleidung durchaus gern gesehen. Visitenkarten und Terminvereinbarungen im Voraus sind üblich. Französisch ist Geschäftssprache.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.00-17.30 Uhr.

Kontaktadressen

Chambre de Commerce et d’Industrie du Togo (CCAIT) (Industrie- und Handelskammer)
Avenue Georges Pompidou, BP 360, Lomé
Tel: 21 70 65.
Internet: www.ccit.tg

Reiseverkehr - National

Schiff

Lomé verfügt über den größten und einzigen Tiefseehafen der westafrikanischen Küste. Fähren verbinden die Küstenhäfen. Auskünfte von den lokalen Hafenbehörden.

Bahn

Zurzeit fahren keine Passagierzüge in Togo.

Bus/Pkw

Die meisten Ortschaften werden durch Straßen verbunden. Hauptstraßen sind auch in der Regenzeit befahrbar. Sie weisen jedoch einige Schlaglöcher auf, weshalb es ratsam ist, lange Fahrten lediglich tagsüber zu unternehmen.

Bus/Taxi:
Die einheimischen Bus- und Taxiunternehmen sind verhältnismäßig gut und preiswert. In Lomé gibt es Minibusse, Taxis und Sammeltaxis. Der Preis sollte unbedingt im Voraus vereinbart werden.

Mietwagen
stehen in Lomé zur Verfügung, in anderen Städten sind die Preise astronomisch.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Reiseverkehr - International

Flugzeug

Die günstigsten Verbindungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Air France (AF) über Paris.

Brussels Airlines (SN) bietet Direktverbindungen von Brüssel nach Lomé.

Häufige Flugverbindungen von Togo zu den meisten afrikanischen Reisezielen.

Flughafengebühren

Keine.

Internationale Flughäfen

Aéroport International Gnassingbé Eyadéma (AIGE) liegt 6 km außerhalb der Hauptstadt. Bank, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Taxistand. Manche Hotels bieten Shuttle-Transfers an.

Schiff

Fähren von Benin und Ghana laufen Lomé und die Küstenhäfen an.

Bus/Pkw

Straßen führen von Benin, Ghana und Burkina Faso nach Togo. Die Straßenverhältnisse sind schlecht. Die Grenze zu Ghana ist gelegentlich geschlossen.

Pkw-Fahrer benötigen einen internationalen Führerschein und einen internationalen Kfz-Zulassungsschein. Eine Versicherung soll bei Ankunft in Togo abgeschlossen werden.

Minibusse fahren nach Benin und Ghana.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Grenzen zwischen Togo und den Nachbarländern von 18.00 Uhr bis 7.00 Uhr geschlossen sind.

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Auslandsgespräche können problemlos aus Hotels geführt werden. Günstiger sind allerdings Gespräche auf Postämtern oder in den öffentlichen oder kommerziellen Telefonzellen.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber sind Togo Cell (Internet: www.togocel.tg) und Telecel Togo (Internet: www.telecel.tg). Das Mobilfunknetz von Togo Cell deckt das ganze Land ab und von Telecel Togo alle großen Städte. Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen. Das Mobilfunknetz auf Basis einer Prepaid-Card ist sehr ausgebaut.

Internet/E-Mail

Internetanbieter ist Togo Telecom (Internet: www.togotel.net.tg). Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Telegramme

In der Hauptstadt können Telegramme aufgegeben werden.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Postlagernde Sendungen sind möglich, der Service ist sehr zuverlässig. Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu zwei Wochen unterwegs. Der Postverkehr zwischen Togo und Europa ist relativ schnell und dauert nur vier bis sechs Tage. Das Hauptpostamt liegt in der Avenue de la Libération, im Stadtzentrum. Es gibt auch überall Nebenämter. In jeder großen Ortschaft findet man auch ein Postamt. Die Öffnungszeiten sind Mo bis Fr von 07.30-12.00 Uhr und 14.30-17.30 Uhr, Sa von 07.30-12.00 Uhr. In den meisten großen Hotels findet man Briefmarken und Briefkästen.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Urlaubsorte & Ausflüge

Urlaubsorte & Ausflüge

Die Hauptstadt Lomé liegt direkt an der Grenze zu Ghana. Es gibt einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, wie die neugotische Kathedrale und die alte Werft. Interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché. Auf dem Marché des Féticheurs, dem größten Fetischmarkt Westafrikas, wird traditionelle Medizin angeboten.
In Togoville wurde der Kolonialvertrag zwischen den Deutschen und Mlapa III. unterzeichnet. Der Dorfälteste zeigt Besuchern noch heute den Vertrag. Im Dorf gibt es zahlreiche Voodoo-Grabstätten. Es gibt außerdem eine römisch-katholische Kirche, die von den Deutschen gebaut wurde. Der Lake Togo ist ein beliebtes Ausflugsziel von Wassersportlern.
Die Peter-und-Paul-Kirche, die Protestantische Kirche und der Deutsche Friedhof in Aného, Hauptstadt Togos bis 1920, zeugen ebenfalls von der Kolonialzeit. An den palmengesäumten Stränden stehen vereinzelt malerische Fischerdörfer.
Zu Togos Nationalparks gehört der Fazao-Malfacassa-Nationalpark außerhalb von Sokodé, im Malfacassa-Gebirge; hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden Togos. Im Kéran-Nationalpark in der Nähe von Kara sind Paviane und Antilopen beheimatet. Auch in der Fosse aux Lions stößt man auf einige der selten gewordenen Elefanten des Landes.

Land & Leute

Essen & Trinken

Manche Restaurants bieten afrikanische Gerichte, die meisten sind jedoch auf französische Küche spezialisiert. Besonders in Lomé gibt es zahlreiche kleine Cafés mit einheimischer Küche. Spezialitäten sind Suppen, die auf Palmennüssen, Erdnüssen und Mais basieren. Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte in köstlichen Variationen stehen häufig auf der Speisekarte. Getränke: Die Auswahl an Spirituosen ist gut; das einheimische Bier ist zu empfehlen.

Nachtleben

Besonders in Lomé gibt es zahlreiche Nachtclubs, die auch Mahlzeiten servieren. In den Kinos werden französisch- und englischsprachige Filme gezeigt.

Einkaufstipps

Wachsdrucke, Indigostoffe, Kente- und Farbdruckstoffe aus Ghana, Stickereien, Batik und Spitze aus Holland, Gold- und Silberschmuck, Masken und Holzskulpturen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.30 Uhr, Sa 07.30-12.30 Uhr.

Sport

Die Brandung ist teilweise sehr stark, und nur sehr gute Schwimmer sollten sich unter diesen Bedingungen ins Wasser wagen. Am Strand von Lomé sind Swimmingpools vorhanden. Unbesorgt baden kann man in den Swimmingpools der Hotels und im Badeort Porto Seguro (eine kurze Autofahrt von Lomé entfernt). In Porto Seguro gibt es auch gute Möglichkeiten zum Wasserskifahren und Segeln. Einige Hotels haben Tennisplätze, die auch Nichtgästen zur Verfügung stehen.

Veranstaltungskalender

Nachfolgend eine Auswahl von Festivals und Veranstaltungen, die jährlich in Togo gefeiert werden: Mitte Juli (1) Evala (Initiationsriten, die traditionell Ringkämpfe einschließen), Kabyé-Region. (2) Akpema (Initiationsriten der Mädchen), Kabyé-Region. Aug. (1) Kpessosso (Erntefest der Guin). (2) Ayizan (Bohnenerntefest der Ewé). 1. Donnerstag im Sept. Agbogbozan (Ewé Diaspora-Festival). Erste Woche im Sept. D’pontre (Yamswurzel-Festival), Bassar-Region. Dez. Kamou (Erntefest), Kabyé-Region.

Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).

Sitten & Gebräuche

Das vielfältige Kolonialerbe Togos zeigt sich besonders in den verschiedenen christlichen Einflüssen und europäischen Sprachen. Praktische, zwanglose Kleidung ist angemessen, aber Badekleidung sollte nur am Strand bzw. Swimmingpool getragen werden. Trinkgeld: Falls nicht in der Rechung enthalten 10%; Taxifahrer erwarten normalerweise kein Trinkgeld.

Unterkunft

Hotels

Unterkünfte, die internationalem Niveau entsprechen, stehen nur in Lomé und Lama-Kara zur Verfügung, Hotels gibt es jedoch in allen größeren Städten. Vorausbuchung wird empfohlen. Nähere Informationen von der Direction des Professions Touristiques (s. Adressen).

Camping

Es gibt kostenlose Campingplätze, trotzdem wird vom Zelten abgeraten.

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Gelbfieber

Vorkehrungen erforderlich : 1, Zertifikat erforderlich :

Essen & Trinken

Vorkehrungen erforderlich : 4, Zertifikat erforderlich : -

Malaria

Vorkehrungen erforderlich : 3, Zertifikat erforderlich : -

Typhus & Polio

Vorkehrungen erforderlich : Ja, Zertifikat erforderlich : -

Cholera

Vorkehrungen erforderlich : 2, Zertifikat erforderlich :

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt. Die ärztliche Versorgung in Lomé ist begrenzt. Es sind französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen vorhanden. Einzelne Ärzte sprechen deutsch.

Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine ausreichende Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.

Vogelgrippe

Mehrere tausend Hühner sind im Juni 2007 auf einer Geflügelfarm in Sigbehoue, 45 km östlich von Lome, verendet, nachdem im Februar eine Sendung von Vögeln aus dem benachbarten Ghana importiert worden war. Inzwischen hat sich auch in Togo der Verdacht auf hochpathogene Vogelgrippe durch Influenza A(H5N1) bestätigt. Die letzten Fälle wurden im September 2008 gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind bisher nicht bekannt.

Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Hinweis

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die in Togo den Flughafen nicht verlassen.
Togo gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Die WHO empfiehlt nachdrücklich die Impfung für alle Reisende in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

[3] Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ist ganzjährig (erhöhtes Übertragungsrisiko während der Regenzeit Mai - Oktober im Norden, April - Juni und September - November im Süden) in allen Landesteilen erforderlich. Sie soll gegen Chloroquin resistent sein.

[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Gesetzliche Feiertage

Feiertage

Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 gelistet.
2014
1 Jan
Neujahr
13 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
13 Jan Befreiungstag
21 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
9 Jun Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
28 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
23 Sep Jahrestag des fehlgeschalgenen Angriffs auf Lomé
4 Oct Tabaski (Islamisches Opferfest)
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten

2015
1 Jan
Neujahr
3 Jan Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
13 Jan Befreiungstag
6 Apr Ostermontag
27 Apr Unabhängigkeitstag
1 May Tag der Arbeit
25 May Pfingstmontag
21 Jun Tag der Märtyrer
18 Jul Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
15 Aug Mariä Himmelfahrt
23 Sep Jahrestag des fehlgeschalgenen Angriffs auf Lomé
23 Sep Tabaski (Islamisches Opferfest)
1 Nov Allerheiligen
25 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan (2011: 1.-31. August; 2012: 20. Juli-19. August), der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht. In dieser Zeit ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann. Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen. Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Opferfest Tabaski, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

zollfrei einkaufen

Zollfrei einkaufen

Folgende Artikel können zollfrei nach Togo eingeführt werden (Touristen ab 15 J.): 10 Zigarettenpackungen;
1 Flasche Spirituosen und 1 Flasche Wein;
500 ml Eau de Toilette und 250 ml Parfüm.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l\'Afrique de l\'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d\'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l\'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Togo. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Geldwechsel

Bargeld kann in Banken und Wechselstuben in Lomé und anderen großen Städten umgetauscht werden. Der Rücktausch ist außerhalb der Länder der "CFA-Francs-Zone" zwar generell möglich, aber mit hohen Tauschverlusten verbunden.

Kreditkarten

Alle gängigen internationalen Kreditkarten (jedoch nicht Eurocard und Mastercard) werden von größeren Banken und Hotels akzeptiert. Bei Großbanken in Lomé kann mit Kreditkarte an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard


Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks

Werden in Banken in größeren Städten akzeptiert.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab 1 Mio CFA Fr.
Ausfuhr der Landeswährung bis 500.000 CFA Fr gestattet. Ausfuhr von Fremdwährungen in Banknoten bis in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, andere Zahlungsmittel (Reiseschecks, Kreditbriefe, etc.), die im Ausland auf den Namen des Reisenden ausgestellt worden sind, unbeschränkt.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 07.30-12.00 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr geöffnet.

Wechselkurse

1.00 EUR = 655.95 XOF
1.00 CHF = 603.48 XOF
1.00 USD = 600.85 XOF
1.00 CHF = 0.92 EUR
1.00 USD = 0.91 EUR
Wechselkurse vom 10 Januar 2016

Reisepass/Visum

Übersicht

Schweiz

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Österreich

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Deutschland

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Türkei

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Andere EU-Länder

Pass erforderlich : Ja, Visa erforderlich : Ja, Rückflugticket erforderlich : Ja

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Visum

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Hinweis: Trotz der theoretisch bestehenden Möglichkeit eines Visums bei der Einreise (nicht für Staatsbürger von Frankreich) wird dringend geraten, das Visum vorab zu besorgen, da die Visumerteilung langwierig sein kann und verschiedene Fluggesellschaften auf einem vor Abreise erteilten Visum bestehen. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften und die konsularischen Vertretungen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Flugzeug weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

Touristen-, Geschäftsvisum.

Visagebühren

Deutschland, Österreich
Einreisevisum: 30 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Einreisevisum: 50 € (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise). Business-Visum 30 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, mehrmalige Einreise); 50 € (Aufenthalt bis zu 30 Tagen, Expressausstellung, mehrmalige Einreise); 50 € (Aufenthalt bis zu 3 Monate, mehrmalige Einreise); 70 € (Aufenthalt bis zu 3 Monate, Expressausstellung, mehrmalige Einreise).

Expressausstellung: Visumgebühr + 20 €.

Schweiz
Visum: 50 CHF (Aufenthalt bis zu 60 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Visum: 80 CHF (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).

Gültigkeitsdauer

Einreisevisa werden entweder für 1 oder 3 Monate ausgestellt. Visum bei der Einreise: Aufenthaltsdauer 7 Tage.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch bei der Botschaft oder der konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

Antragstellung

Einreisevisum:
(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 2-3 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine freie Seite enthält.
(d) Gebühr (Bei Antragstellung in bar oder per Verrechnungsscheck/Überweisung mit Zahlungsbeleg, je nach Konsulat).
(e) Nachweis über Rück- oder Weiterreiseticket oder Einladung.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Firmenschreiben. Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen. Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) 3 Passfotos
(b) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(c) Rück- oder Weiterreiseticket.
(d) Nachweis einer Gelbfieberimpfung.
(e) Gebühr (10.000 CFA Fr in bar, entspricht ca. 15 €)
Hinweis: Die vorherige Visumbeschaffung ist dringend empfohlen.

Aufenthaltsgenehmigung

Anträge sind beim Ausländeramt in Lomé zu stellen.

Bearbeitungszeit

Ca. 4 Tage bis 1 Woche. Expressausstellung: 2-3 Tage.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Dokumente bei der Einreise

Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

Allgemeines

Lage

Westafrika.

Fläche

56.785 qkm (21.925 qm).

Bevölkerungszahl

7.351.374 (2014).

Bevölkerungsdichte

129,5 pro qkm.

Hauptstadt

Lomé. Einwohner: 1.565.121 (Schätzung 2009).

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1967. Verfassung von 1992, letzte Änderung 1998. Einkammerparlament mit 81 Mitgiedern. Unabhängig seit 1960 (ehemaliges französisches Treuhandgebiet).

Geographie

Togo grenzt im Norden an Burkina Faso, im Osten an Benin und im Westen an Ghana; im Süden bildet der Atlantische Ozean eine natürliche Grenze. Das schmale Land steigt hinter den Küstenlagunen und Sumpfebenen zu einem hügeligen Plateau an. Im Norden senkt es sich zu einer großen Ebene, die vom Fluss Oti bewässert wird. Das Landesinnere ist dicht bewaldet, während sich im Norden und Süden Savanne ausdehnt. Der Fluss Mono mündet im Osten ins Meer. Endlose palmengesäumte Sandstrände sind typisch für den schmalen Küstenstrich zwischen Lomé und Cotonou.

Sprache

Amtssprache ist Französisch. Afrikanische Sprachen wie Kabyé, Mina und Ewé dienen als Umgangssprachen.

Religion

51 % Anhänger von Naturreligionen, 29 % Christen, 20 % Moslems (Sunniten).

Ortszeit

MEZ - 1.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Togo.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. In Togo braucht man keinen speziellen Adapter für Geräte. Die Stromversorgung ist in den meisten Hotels durch 230 Volt garantiert. Aber Sicherungsgeräte sollte man jedenfalls für Computer oder empfindliche Geräte mitnehmen.

Regierungschef

Komi Selom Klassou, seit Juni 2015.

Staatsoberhaupt

Faure Gnassingbé, seit 2005.

Kontaktadressen

Fremdenverkehrsamt Togo

c/o Honorarkonsulat Deidesheim
Telefon: (06326) 65 76.
Website: www.togo-fohs.de

Botschaft der Republik Togo

(mit Visumerteilung)
 
Telefon: (+41) (022) 566 83 00.
Website: www.ambassadedutogo.ch/index.php

Botschaft der Republik Togo

(auch für Österreich zuständig) Honorargeneralkonsulat in Hannover (Tel: (0511) 22 06 09 62). Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bonn, Bremen, Deidesheim und München.
Telefon: (030) 49 90 89 68 oder 48 47 64 71.
Website: www.botschaft-togo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr. Für Visa und Pässe: Mo, Mi und Fr 10.00-15.00 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Togo
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 07.12.2015
Unverändert gültig seit: 01.12.2015
Aktuelle Hinweise In der Stadt Mango, im Norden des Landes,  kam es im November 2015 wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Auch in Lomé werden regelmäßig an Samstagvormittagen politische Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt, deren Verlauf nicht immer friedlich ist. Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden und die örtliche Medienerstattung, vor allem im Radio, aufmerksam zu verfolgen. Auch wenn die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone ihren Höhepunkt überschritten hat und teilweise bereits als eingedämmt erklärt wird, kann sich die Infektion unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Togo aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät weiterhin, die Nachrichtenlage zu verfolgen, insbesondere auch die Hinweise auf der Homepage der deutschen Botschaft in Lomé zu beachten und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin   Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Diebstähle, Taschendiebstähle, aber auch Raubdelikte sind im Großraum Lomé, auch gegen europäische Reisende, nicht auszuschließen. Am Strand ist außerhalb bewachter Abschnitte erhöhte Vorsicht geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollteder Strandbereich gemieden und auch im Stadtbereich von Lomé auf Spaziergänge verzichtet werden. Straßenbauarbeiten und die dadurch verursachten Staus, werden gelegentlich zum Öffnen nicht verriegelter Autotüren und zu Diebstählen genutzt. Autotüren sollten daher immer verriegelt sein. Wegen Fußgängern und Tieren auf der Fahrbahn sowie oft fehlender Straßen- und Fahrzeugbeleuchtungen, sind Nachtfahrten riskant und sollten möglichst unterlassen werden. Fahrten in klimatisierten Überlandbussen gelten als unproblematisch. Bei Überlandfahrten im PKW kommen – insbesondere nachts – gelegentlich Raubüberfälle vor. So werden etwa Unfälle vorgetäuscht, Straßensperren fingiert oder auf der Straße Nagelkissen ausgelegt. Fahrzeuge, die dadurch zum Halten gebracht werden, sind dann leicht auszurauben oder zu stehlen. Wegen Fußgängern und Tieren auf der Fahrbahn sowie oft fehlender Straßen- und Fahrzeugbeleuchtungen sind Nachtfahrten riskant und sollten möglichst unterlassen werden Wertgegenstände (Bargeld, Schecks und Kreditkarten, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Kameras etc.) sollten möglichst nicht außerhalb des Hotels mitgeführt werden. Wichtige Dokumente (insbesondere den Reisepass, von dem man eine Kopie haben sollte) sollten besonders diebstahlsicher am Körper getragen werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnte.   Bei einem Verkehrsunfall muss grundsätzlich die Polizei gerufen werden. Angesichts möglicher emotionaler Bedrohungen kann es sich empfehlen - unabhängig von der Verursacherfrage - nicht am Unfallort zu verbleiben, sondern sofort das nächste Polizeirevier anzufahren. Man sollte im Auge behalten, dass es sich um einen Unfall handeln könnte, der zu Straftaten genutzt wird. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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